Foto-Ausstellung bringt London nach Posterstein: Fotografie von Frank Rüdiger


Stimmungsvolle Bilder Londoner Straßenzüge sind ab Sonntag, 18. März, 15 Uhr, in der Galerie der Burg Posterstein zu sehen. Seit dem Fall der Mauer 1989 reist der Geraer Fotograf Frank Rüdiger zwei bis drei Mal im Jahr nach London. In seinen Bildern hält er alltägliche Situationen und ungewöhnliche Blickwinkel fest.

(c) Frank Rüdiger: Blackfriars Bridge, 2017
(c) Frank Rüdiger: Blackfriars Bridge, 2017

Die Ausstellung Ausstellung „London Urban Sketches – Urbane Skizzen von London – Fotografie von Frank Rüdiger“ zeigt kleinformatige, bearbeitete Drucke von Fotografien Londoner Straßenzüge aus den vergangenen Jahren. – Frank Rüdiger bezeichnet sie selbst als urbane Skizzen.

In Zeiten des Brexit erhalten die Bilder eine fesselnde Aktualität.

Gleichzeitig stimmt die Ausstellung schon auf das Themenjahr #SalonEuropa auf Burg Posterstein ein. Dieses nimmt seinen Ausgangspunkt im Salon der Herzogin von Kurland und in der europäischen Salongeschichte, möchte das Thema Europa aber auch ins heute tragen und aus heutiger Sicht betrachten.

Der Geraer Fotograf Frank Rüdiger liebt London.
Der Geraer Fotograf Frank Rüdiger liebt London.

Frank Rüdiger studierte 1984 bis 1987 Museologie in Leipzig und betreute 1989 bis 1991 die Sammlung Fotografie im Museum für Angewandte Kunst Gera. 1989/90 besuchte er die Spezialschule für Fotografie an der Landesschule für Kultur Rudolstadt und ist seit 1991 freiberuflich als Fotograf, Publizist und Kurator tätig. Als Fotograf, Autor, Co-Autor oder Herausgeber wirkte er an über 70 Publikationen und Buchprojekten mit.

Im Begleitprogramm der Ausstellung liest Frank Rüdiger am 29. April, 15 Uhr, aus seinem Buch Cockney, Cookies, Camden Market – [Un]Gewöhnliches aus London.

Die Ausstellung „London Urban Sketches – Urbane Skizzen von London – Fotografie von Frank Rüdiger“ läuft bis 27. Mai 2018.

Visuelle Reise in die USA mit Ulrich Fischer

Foto "South Dakota, Nr.256, 2009" von Ulrich Fischer.
Foto „South Dakota, Nr.256, 2009“ von Ulrich Fischer.

Der Thüringer Fotograf Ulrich Fischer, der lange Zeit in Gera tätig war, beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Kunst, außergewöhnliche Momente auf Fotos festzuhalten. In der Sonderausstellung „Die Ferne & die Nähe“ im Museum Burg Posterstein nimmt Fischer die Besucher mit auf ausgedehnte Streifzüge durch die Vereinigten Staaten von Amerika, aber auch in seine nähere Umgebung.

In Zeiten der Präsidentschaft Donald Trumps rücken die USA immer mehr in der Fokus der Öffentlichkeit. Was ist das für eine Nation? Fischers Fotos dokumentieren die Kontraste des riesigen Landes. Über seine Entdeckungsreisen in den USA sagt Fischer:

„Zuweilen argwöhnisch beobachtet und dann freundlich-neugierig befragt suche ich leise Momente, in denen ich mich selbst besinne auf meine Haltung zu diesem Land und seinen Bewohnern – unvoreingenommen und neugierig.“

Ulrich Fischer, geboren 1951 in Grümpen, erwarb an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sein Diplom als Fotografiker. 35 Jahre lang war er freiberuflich in Gera tätig, wo er die Künstlergruppe „schistko jetno“ mitgründete und die hiesige Kunstszene maßgeblich mitgestaltete.

Ausstellung „Die Ferne & die Nähe – Fotografie von Ulrich Fischer“

12. Februar, 15 Uhr: Feierliche Eröffnung mit Ulrich Fischer
2. April, 15 Uhr: Vortrag „Von Altenburg (Thüringen) nach Altenburg (Missouri, USA)“ über die Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert
1. Mai, 15 Uhr: Finissage mit Ulrich Fischer

Von Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein