Wer veranstaltete Festbankette mitten im See?

(c) Burg Posterstein: Der Haselbacher See heute
(c) Burg Posterstein: Der Haselbacher See heute

Ab 1750 fanden auf dem Rittergut Haselbach Feste der besonderen Art statt: Der damalige Besitzer des Gutes, Jakob Friedrich Freiherr von Bielefeld (gestorben 1770), scheint ein lebensfroher und kunstsinniger Mann gewesen zu sein, denn er hatte eine Vorliebe für Festmahle auf dem Wasser. Dafür ließ er auf dem größeren der Haselbacher Seen eine Barke fahren, worauf er mit etwa 30 Gästen speisen konnte. Weitere kleinere Barken waren für Musikanten und für Dienstpersonal zum Transport von Speisen und Getränke bestimmt.

Das ehemalige Herrenhaus („Haus mit Storchnest“) mit Vorwerk des Rittergutes Haselbach stammte aus dem Jahr 1755 und wurde später baulich verändert. Zum Rittergutsbesitz gehörten die „Haselbacher Teiche“: Der Nobitzer Teich mit einer Insel, der Backhaus-Teich, der Käsebank-Teich, der Dorotheenteich, der so genannte See mit Insel und der Bienenteich, sowie der Streckteich, der Schirmteich, der Frauenteich, der kleiner Schirmteich, der Scheibenteich, der Seifenloch-Teich und der Neuteich. 1945 wurde das Gut im Zuge der Bodenreform enteignet. In diesem Zusammenhang riss man das Herrenhaus und die Wirtschaftsgebäude ab. Heute ist der ehemalige Gutshof stark von den Nachfolgebauten geprägt.

Eine interaktive Karte über die Rittergüter im Altenburger Land finden Sie hier: http://tiny.cc/o27p6.

Lesen Sie mehr über die Rittergüter des Altenburger Landes in unseren Publikationen, die Museum gekauft oder per Mail an info@burg-posterstein.de bestellt werden können:

Das alte Schloss sehn wir noch heut…
Aus der Geschichte der Rittergüter im Altenburger Land (Teil II)
© Museum Burg Posterstein 2010

…Und nachmittags fuhren wir nach Nöbdenitz segeln!
Rittergüter im Altenburger Land und ihre Gärten
© Museum Burg Posterstein 2007

Text: Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Ab 1750 fanden auf dem Rittergut Haselbach Feste der besonderen Art statt: Der damalige Besitzer des Gutes, Jakob Friedrich Freiherr von Bielefeld (gestorben 1770), scheint ein lebensfroher und kunstsinniger Mann gewesen zu sein, denn er hatte eine Vorliebe für Festmahle auf dem Wasser. Dafür ließ er auf dem größeren der Haselbacher Seen eine Barke fahren, worauf er mit etwa 30 Gästen speisen konnte. Weitere kleinere Barken waren für Musikanten und für Dienstpersonal zum Transport von Speisen und Getränke bestimmt.

Das ehemalige Herrenhaus („Haus mit Storchnest“) mit Vorwerk des Rittergutes Haselbach stammte aus dem Jahr 1755 und wurde später baulich verändert. Zum Rittergutsbesitz gehörten die „Haselbacher Teiche“: Der Nobitzer Teich mit einer Insel, der Backhaus-Teich, der Käsebank-Teich, der Dorotheenteich, der so genannte See mit Insel und der Bienenteich, sowie der Streckteich, der Schirmteich, der Frauenteich, der kleiner Schirmteich, der Scheibenteich, der Seifenloch-Teich und der Neuteich. 1945 wurde das Gut im Zuge der Bodenreform enteignet. In diesem Zusammenhang riss man das Herrenhaus und die Wirtschaftsgebäude ab. Heute ist der ehemalige Gutshof stark von den Nachfolgebauten geprägt.

Who had feasts in the middle of a lake?

(c) Burg Posterstein: Lake Haselbach today
(c) Burg Posterstein: Lake Haselbach today

From 1750 special parties were hold in Haselbach: Jakob Friedrich Freiherr von Bielefeld (died 1770), at that time owner of the manor Haselbach, obviously was a man who enjoyed life and arts. He had a preference for having feasts in the middle of a lake. To do this, he had a big raft built, where there was space enough for a table and around 30 people could have a seat and eat. Additionally he had rafts for musicians and waiters as well. The waiters had to transport food and drinks by boat.

The former manor house (called “House with a stork’s nest”) dates back to 1755 and was later modified. To the manor belonged a range of lakes (Haselbach lakes): The Nobitz Lake with a small island, the Backhaus Lake, the Käsebank Lake, the Dorothy Lake, the so-called lake with island and the Bee Lake, the Stretch Lake, the Shield Lake, the Women’s Lake, the Slice Lake, the Soaphole Lake and the New Lake (most of the names directly translated from German). With the East German land reform in 1945 the manor’s owners were expropriated. In the consequence the manor house and the farm buildings were pulled down. Today the farm’s buildings are strongly influenced by that time.

View the about 60 manors of the county of Altenburg on our google map: http://tiny.cc/o27p6.

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Das alte Schloss sehn wir noch heut…
Aus der Geschichte der Rittergüter im Altenburger Land (Teil II)
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…Und nachmittags fuhren wir nach Nöbdenitz segeln!
Rittergüter im Altenburger Land und ihre Gärten
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Text: Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Rittergut Vollmershain – „mit Schreiber und Reiter“

Vollmershain 1965, (c) Museum Burg Posterstein
Vollmershain 1965, (c) Museum Burg Posterstein

Das Rittergut Vollmershain, vermutlich eine ehemalige Wasserburganlage, wurde im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnt. Im Jahr 1580, beispielsweise, befand sich das Anwesen in Besitz von Otto von Weißbach. Neben dem Besitzer selbst „mit Schreiber und Reiter“, lebten zu dieser Zeit sein Bruder Wolf von Weißenbach mit „Praeceptor“ (Hauslehrer), seine Frau, fünf Kinder, drei Mägde und zwei Knechte auf dem Hof. Die Besitzer von Vollmershain wechselten später aber häufig. Lange Zeit befand sich das Anwesen in Besitz der Rittergutsherren von Posterstein.

Nach Bränden und Umbauten im 19. Jahrhundert ist das ehemalige Rittergut Vollmershain heute als vierflüglige Hofanlage erhalten. In der DDR nutzte die LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) das Gut. Nach 1990 erwarb die Altbesitzerfamilie den Hof zurück.

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Das alte Schloss sehn wir noch heut…
Aus der Geschichte der Rittergüter im Altenburger Land (Teil II)
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…Und nachmittags fuhren wir nach Nöbdenitz segeln!
Rittergüter im Altenburger Land und ihre Gärten
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Text: Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Vollmershain manor – „with writer and horseman“

Vollmershain 1965, (c) Museum Burg Posterstein
Vollmershain 1965, (c) Museum Burg Posterstein

Vollmershain manor, a former moated castle, could for the first time be documented in the 12th century. In 1580, for example, the manor was owned by Otto von Weissbach. Besides the owner “with writer and horseman” (as cited in the documents), his brother Wolf von Weissbach with “praeceptor” (tutor), his wife, five children, three maidservants and two farm labourers lived there. The manor’s owners shifted quickly during the following decades. For a long period it was owned by the landlords of the neighbouring castle Posterstein.

After fires and reconstruction works the manor today is conserved as a four sided farmyard, which is typical for the region. During DDR-time the farm was used by the LPG (East Germany’s collectivised farms). After 1990 the former owners bought the farm back.

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Text: Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Wer besaß ein chinesisches Badehaus?

Rittergut Untschen (c) Museum Burg Posterstein
Rittergut Untschen (c) Museum Burg Posterstein

Das Rittergut Untschen befand sich im 18. Jahrhundert in Besitz des Ministers Hans Wilhelm von Thümmel, der sich u. a. durch die Gründung der Kammerleihbank, die Förderung des Straßenbaus und die allgemeine Landvermessung im Herzogtum Sachsen-Gotha und Altenburg Verdienste erworben hatte. Den Untschener Gasthof „Zum goldenen Drachen“ ließ der Thümmel im Jahr 1798 einrichten, obwohl dies im Widerspruch zum Schmöllner Recht der Bannmeile stand. Südlich der Straße lag in einem mit Hopfenanpflanzungen versehenen Garten das Brauhaus. Zum Rittergut gehörten mehrere Teiche. Schöngeist Thümmel verfolgte in Untschen zudem ein Projekt zur Scheitholzflößerei. In der Nähe des Floßteiches an der Mühle ließ er im Jahr 1796 ein „Chinesisches Badehauß“, auch als „Untschner Tempelbau“ bezeichnet, errichten.

Das im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnte Rittergut wurde 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet. In den Folgejahren fielen ein großes Wirtschaftsgebäude an der Nordseite (1945) sowie die Brauerei und die Ziegelei (1960er Jahre) dem Abriss zum Opfer. Das ehemalige Verwaltergebäude war noch in den 1980er ein Gasthof, ein ehemaliger Pferdestall beherbergt heute einen Laden.

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Who had a Chinese bath house?

Rittergut Untschen (c) Museum Burg Posterstein
Rittergut Untschen (c) Museum Burg Posterstein

In the 18th century Untschen manor was owned by the minister Hans Wilhelm von Thümmel, who made his mark in the Duchy of Saxony-Gotha-Altenburg by founding one of the first banks, developing road building as well as land surveying. In 1796 he opened the guesthouse “The Golden Dragon” in Untschen, although that was against the next bigger city Schmölln’s laws on fringe area. On the south side of the street, the manor’s brewery was placed in a hop garden. To the manor’s lands belonged a number of lakes, too. Aesthete Thümmel established a project on floating of timber in Untschen as well. Close to the floating lake and the mill he had a Chinese bath house build in 1796. It was called the “temple of Untschen”.

The about 800 year old manor was disappropriated with the land reform in 1945. During the next years a big farm building (1945) and the brewery and the brickyard (1960s) were pulled down. A former administration building served as a guest house up to the 1980s and a former horse stable today rooms a small shop.

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Text: Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Nicht nur der Flughafen in Nobitz kämpft ums Überleben

Rittergut Nobitz, (c) Archiv Gustav Wolf, Museum Burg Posterstein
Rittergut Nobitz, (c) Archiv Gustav Wolf, Museum Burg Posterstein

Nicht nur der Flughafen in Nobitz (http://www.leipzig-altenburg-airport.de/) kämpft ums Überleben: Auch das weitaus ältere Rittergut Nobitz ist im Laufe der letzten 65 Jahre fast vollständig verschwunden.

Die vierflügelige, ehemals mittelalterliche Wasserburganlage wurde im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt. Durch die Bodenreform 1945 wurden die Besitzer enteignet und das Gut aufgeteilt. Noch 1946 erfolgten Zerstörungen durch die Rote Armee. 1948 begann man mit dem Abbruch der Wirtschaftsgebäude und des neuen Herrenhauses, weshalb heute nur noch wenige Reste davon erhalten sind. Vorhanden ist beispielsweise noch der Waal-Teich mit Insel und das alte Herrenhaus aus dem Jahr 1842, heute Verwaltungssitz der Gemeinde Nobitz.

 

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…Und nachmittags fuhren wir nach Nöbdenitz segeln!

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(c) Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Not only Nobitz airport is struggling for its bare existence

Rittergut Nobitz, (c) Museum Burg Posterstein
Rittergut Nobitz, (c) Museum Burg Posterstein

Not only Nobitz airport (http://www.leipzig-altenburg-airport.de/) is struggling for its bare existence: Also the by far older manor Nobitz has nearly disappeared during the last 65 years.

The former moat was mentioned for the first time in the 12th century. In succession of the land reform in 1945, the owners had their manor expropriated and the land was divided.  In 1946 there still were damages through the Red Army. In 1948 the outbuildings and the new manor house were pulled down. That’s why there are so few buildings remaining today. Besides the stronghold lake with a little island, the old manor house from 1842 is still left. Today it serves as administration building for Nobitz municipality.

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Poelzig manor – About a noble castle’s continuous decline

Rittergut Poelzig (c) Museum Burg Posterstein

Two thirds of the mediaeval moated castle and church, dating back to the 12th century, still were surrounded by water in 1800. At this time there still existed a four winged access yard and a castle from 1686/87. During the centuries the castle was owned by a great many of dukes, earls and even princes. In the first half of the 19th century, Poelzig was owned by the brothers Prince Ernst and Prince Albert of Sachsen-Coburg-Gotha. The latter was married to Queen Victoria of England.

Slowly disappearing

After a few fires, the access yard and a mausoleum with a half-round altar niche were re-build. In 1936 the castle’s tower was blown up and the castle’s walls except for the still existing first floor were broken off. Only three years later the manor’s owners were expropriated because of the land reform in 1945. As a consequence of that the manor house, the access yard, the barn and the brewhouse were broken off. Today only the castle’s ruin, the gate lodge, the washhouse, the bakery and the carriage house are remaining, as well as parts of the cots for horses, cattle and sheep.

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Rittergut Pölzig – Über den kontinuierlichen Niedergang eines vornehmen Schlosses

Rittergut Pölzig (c) Museum Burg Posterstein

Die im 12. Jahrhundert erstmals erwähnte Wasserburganlage mit Kirche war um 1800 noch zu zwei Dritteln mit einem Wassergraben umschlossen. Damals gab es einen vierflügeligen Wirtschaftshof und ein Schloss von 1686/87. Das Schloss Pölzig befand sich im Laufe der Jahrhunderte in Besitz von Herzogen, Grafen und Prinzen: In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts befand sich Pölzig beispielsweise im Besitz der Brüder Prinz Ernst und Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha. Letzterer war mit Königin Victoria von England verheiratet.

Langsames Verschwinden

Nach mehreren Bränden entstanden 1895 die Wirtschaftsgebäude und ein Mausoleum mit halbrunder Altarnische neu. 1936 sprengte man den Schlossturm und riss die Schlossmauern bis auf das noch heute vorhandene Erdgeschoss ab. Nur drei Jahre später fiel auch das Erbbegräbnis dem Abbruch zum Opfer. 1945 wurde das Gut im Zuge der Bodenreform enteignet. In Folge dessen brach man das Herrenhaus, die Wirtschaftsgebäude, die Gutsscheune und das Brauhaus im Mittelpunkt des Hofes ab. Bis heute sind nur die Schlossruine, das Torhaus, das Wasch- und Backhaus und die Wagenremise sowie Teile des Pferdestalls, des Kuhstalls und des Schäfereihofes erhalten geblieben.

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