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Blog des Museums Burg Posterstein

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#Kinderburg: Was nutzten die Ritter als Klopapier?

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 19. April 2017 von Museum Burg Posterstein19. April 2017

Die dreijährige Bree wollte von uns Burggeistern wissen, was die Ritter als Klopapier benutzt haben. Das ist eine spannende Frage!

Papier gibt es in Europa erst seit rund 1000 Jahren, Ritter gab es schon eher. Auch später war Papier viel zu teuer, um sich damit den Hintern abzuwischen. Vor allem in der Natur fanden die Menschen Ersatz.

Was nutzten Ritter statt Klopapier? (Bild: Museum Burg Posterstein)

Was nutzten Ritter statt Klopapier? (Bild: Museum Burg Posterstein)

Natürlich hatten die Ritter im Mittelalter noch kein Klopapier, wie wir es heute benutzen. Richtiges Papier gibt es in Europa erst seit dem 11. Jahrhundert. Händler brachten es aus Asien nach Europa und es war sehr teuer. Daher hat man es natürlich nur zum Schreiben und nicht für das Klo benutzt.

Allerdings wollte auch der mittelalterliche Ritter seinen Hintern mit weichen Materialien säubern. Reichere Menschen benutzten alte Lumpen, manchmal auch Schafwolle, zum Abwischen.

Die Meisten griffen zu Materialien aus der Natur: Am beliebtesten waren Blätter. Die konnte man jeden Tag frisch von den Bäumen pflücken, sodass sie nicht trocken und bröselig wurden. Allerdings musste sich der Ritter im Winter, wenn es keine Blätter an den Bäumen gab, etwas anderes einfallen lassen.

Kratziges Stroh kam dafür in Frage. Alternativ konnte der Ritter Moos benutzen. Auch das war ganz weich und bröselt nicht, wenn es trocken ist. Im Herbst konnte sich die Burgbesatzung daher einen großen Vorrat an getrocknetem Moos für den Winter anlegen.

Noch heute nutzen nicht alle Menschen auf der Welt Klopapier. Fließendes Wasser, Sand und pflanzliche Materialien wie Maisstroh kommen in manchen Gegenden statt Klopapier zum Einsatz.

#Kinderburg: Hatten Ritter eine Schule?

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 14. April 2017 von Museum Burg Posterstein13. April 2017

Hatten Ritter eine Schule? fragte Celine (9 Jahre) die Postersteiner Burggeister Posti und Stein. Hier kommt ihre Antwort:

Nein, eine richtige Schule, so wie heute, hatten die Ritter nicht. Kinder im Mittelalter lernten vor allem dadurch, dass sie den Erwachsenen zusahen und ihnen bei der Arbeit halfen. Lesen und Schreiben konnten die wenigsten. Jungen konnten Ritter werden oder im Kloster zum Mönch oder Pfarrer ausgebildet werden. Mädchen lernten den Haushalt einer Burg zu verwalten und wurden früh verheiratet.

Zwar gibt es schon seit fast 700 Jahren öffentliche Schulen. Aber die waren nur wenigen zugänglich. Die Kinder aus ärmeren Häusern hatten oft nicht genug Geld oder nicht genug Zeit, diese zu besuchen. Für die Kinder eines Ritters gab es mehr Bildungsmöglichkeiten als für die Kinder eines Bauern. Aber eine große Auswahl an Berufen, die sie später ausüben konnten, hatten auch Ritter nicht. Die Jungs wurden selbst zu Rittern oder sie wurden in ein Kloster geschickt und wurden später Mönch oder Pfarrer.

So sah die Schule der Ritter eher nicht aus... (Illustration: Museum Burg Posterstein).

So sah die Schule der Ritter eher nicht aus… (Illustration: Museum Burg Posterstein).

In Klöstern gab es tatsächlich Schulen. Geistliche mussten Lesen und Schreiben können! Sie lernten dort die lateinische Sprache. Manche sogar Griechisch. In Klosterschulen ging es sehr streng zu. Die Jungen durften nicht miteinander reden oder gar zusammen spielen. Wenn sie sich wuschen oder auf die Toilette mussten, war immer ein Aufpasser in der Nähe. Der Tagesablauf war streng geregelt: Vom Aufstehen bis zum Schlafen. Es gab feste Essenszeiten und einen strengen Speiseplan.

14 Jahre fern von zu Hause

Die Jungs, die selbst Ritter werden sollten, wurden auf eine andere Burg zur Ausbildung geschickt. Dort mussten sie dann einige „Lehrstufen“, so etwas wie Klassenstufen, durchlaufen. Mit sieben Jahren wurden sie „Page“. Sie dienten dem Burgherrn, lernten mit Pferden umzugehen und sie zu versorgen, gingen mit auf die Jagd, übten Bogenschießen und bekamen auch Musik- und Tanzunterricht. Page war man sieben Jahre lang.

Die Ausbildung zum Ritter absolvierten Jungen oft auf einer anderen Burg.

Die Ausbildung zum Ritter absolvierten Jungen oft auf einer anderen Burg.

Mit 14 Jahren wurden die Jungen dann zum „Knappen“ befördert. Wer stark und mutig war, begleitete seinen Ritter mit auf Turniere oder in den Kampf, half seinem Herrn beim Anziehen der Rüstung. Fiel der Ritter einmal vom Pferd, musste der Knappe ihm aufhelfen. Er wich ihm sozusagen nicht mehr von der Seite. Doch da der Knappe selber keine Rüstung trug und dennoch an den Kämpfen teilnahm, war das eine sehr gefährliche Aufgabe.
Mit 21 Jahren wurde der Knappe, wenn er sich bewährt hatte, schließlich mit der „Schwertleite“ zum Ritter geschlagen. Nun erst erhielt er sein eigenes Schwert. Und manchmal sah er auch erst zu diesem Zeitpunkt seine Eltern wieder. Nach 14 Jahren! In dieser langen Zeit hatte er auf einer fremden Burg alles gelernt, was er für den Kampf brauchte. Und natürlich trainierte er für den Ernstfall oder die Teilnahme an einem Turnier immer fleißig weiter!

Mit 12 Jahren verheiratet

Bei den Mädchen war es etwas anders. Den Frauen gehörte das Heim. Sie kümmerten sich um die Ordnung, um die Küche, die Dienstboten und Diener und natürlich um die Kinder.

Die Mädchen wurden von der Burgherrin in häuslichen Dingen unterrichtet. Im Spinnen und Sticken, im Malen, Tanzen und Singen, aber auch im Lesen oder Rechnen. War nämlich der Burgherr nicht zu Hause, musste seine Frau die Burg verwalten. Das musste sie natürlich früh erlernen, denn die Kindheit war im Mittelalter nicht sehr lang.

Mit sieben Jahren entschieden die Eltern, was ihre Kinder einmal tun sollten. Sie kamen auf die Klosterschule oder wurden zur Ritterausbildung auf eine andere Burg geschickt. Mit zwölf Jahren wurden die Mädchen oft schon verheiratet. Die Jungen galten mit 14 Jahren als erwachsen.

Erst vor ungefähr 100 Jahren setzte sich in ganz Deutschland die sogenannte „Schulpflicht“ durch. Seitdem müssen alle Kinder eine Schule besuchen.

Buchtipp zum Weiterlesen:
Viele Fragen rund ums Leben auf einer mittelalterlichen Burg beantwortet das Buch „Ritter und Burgen“ aus der Reihe „Frag doch mal die Maus“, erschienen 2006 im CBJ Verlag. Im Buch geht es unter anderem um die Fragen: „Wie wurde man Ritter?“, „Warum stehen so viele Burgen so hoch oben?“ und „Was machten die Ritter im Winter?“

#Kinderburg: Gab es auch Tiere auf einer Burg?

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 10. März 2017 von Museum Burg Posterstein7. März 2017

Jonathan (4 Jahre) möchte wissen, ob es auch Tiere auf einer Burg gab. Burggespenst Posti und Drache Stein von der Burg Posterstein antworten:

Ja, tatsächlich lebten ganz viele Tiere auf einer Burg. Die Burg war ein sicherer Ort und die Ritter wollten auf ihre Tiere gut aufpassen – besonders auf ihre wertvollen Pferde. Denn ein Ritter ohne Pferd war kein echter Ritter.

Tatsächlich kommt das Wort „Ritter“ ursprünglich vom Wort „Reiter“. Denn die ersten Ritter waren bewaffnete Reiter. Daher waren Pferde sehr wichtig. Der „Rossknecht“ (Ross = Pferd) kümmerte sich um die Tiere.

Das Wort Ritter kommt von Reiter. Sein Pferd war einem Ritter besonders wichtig.

Das Wort Ritter kommt von Reiter. Sein Pferd war einem Ritter besonders wichtig.

Neben den Pferden gab es auch Hühner und Gänse auf einer Burg. Die landeten meist im Kochtopf oder endeten als Braten beim Ritterschmaus. Natürlich nutzten die Mägde und Knechte, also die Diener des Ritters, die Eier der Hühner, um leckere Speisen zu bereiten.

Katzen leben ebenfalls auf einer Burg. Sie sollten Mäuse fangen. Hunde nahm man mit auf die Jagd. In manchen Burgen gab es auch eine Falknerei. Dort richtete man Falken für die Jagd ab.

Es lebten also ganz viele Tiere auf einer Burg. Die kleinsten waren übrigens Flöhe und Läuse. Weil sich die Menschen im Mittelalter nur selten richtig wuschen, nisteten sich die kleinen Tiere gern in den langen Haaren ein…

#Kinderburg: Wie schwer war die Ritterrüstung?

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 21. Februar 2017 von Museum Burg Posterstein28. August 2017

Jeremy (11 Jahre) und Jannes (5 Jahre) wollen wissen, wie schwer die Rüstung – genannt Harnisch – eines Ritters war. Burggespenst Posti und Drache Stein antworten:

So eine Rüstung war ziemlich schwer. Sie bestand aus sehr vielen einzelnen Teilen und wog zwischen 20 und 30 Kilogramm – also etwa so viel wie zwei bis drei Eimer Wasser! Allein ein Helm wog so viel wie drei Milchkartons (drei Kilogramm). Ein Kettenhemd konnte sogar 15 bis 20 Kilogramm auf die Waage bringen, so viel wie ein Kindergartenkind. Trotzdem konnten die Männer dieses Gewicht, das sich auf den ganzen Körper verteilt, gut tragen. Eine Feuerwehr-Ausrüstung wiegt heute genauso viel!

Seit rund 500 Jahren gibt es keine „richtigen“ Ritter in Rüstung mehr. Das lag auch daran, dass die Rüstungen neuen Waffen nicht mehr standhalten konnten. Im Laufe der Zeit entwickelten die Menschen zum Beispiel immer bessere Feuerwaffen, die auch Rüstungen durchschlugen. Das war natürlich nur ein Grund, warum es heute keine Ritter zu Pferd und mit Rüstung mehr gibt.

Helme und Rüstung in der Burg Posterstein.

Helme und Rüstung in der Burg Posterstein.

Heute kann man „Ritter“ nur noch auf Mittelaltermärkten sehen. Das sind aber geübte Schauspieler, die zur Freude der Besucher ein Turnier nachstellen. Trotzdem tragen auch diese Ritter noch richtige Rüstungen, die auch noch heute genauso schwer sind wie damals im Mittelalter. Und immer noch gibt es so etwas wie moderne Rüstungen: Helme, Schutzanzüge und schusssichere Westen zum Beispiel.

Anmerkung: Wir danken Dirk H. Breiding (Department Waffen und Rüstungen am Philadelphia Museum of Art) für die inhaltliche Beratung.

#Kinderburg: Wo haben die Ritter geschlafen?

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 31. Januar 2017 von Museum Burg Posterstein31. Januar 2017

„Wo haben die Ritter geschlafen?“, fragt Jonathan (4 Jahre). Burggespenst Posti und der Drache Stein antworten:

Die Ritter in einer Burg haben in der „Kemenate“ geschlafen. Dieser Raum war das Wohn- und Schlafzimmer. Als einziger Raum in der Burg hatte die Kemenate einen Kamin, der den Ritter und seine Familie wärmen konnte. Dort stand ein Bett, in dem der Ritter, seine Frau und seine Kinder gemeinsam schliefen.

In so einem Bett könnte ein Ritter geschlafen haben.

In so einem Bett könnte ein Ritter geschlafen haben.

In so einem Bett könnte ein Ritter geschlafen haben.[/caption]In der Burg Posterstein gibt es heute leider kein Ritterbett mehr zu sehen. Weil die Burg nach dem Mittelalter oft umgebaut wurde, lassen sich in ihr sehr viele Kamine finden. Nicht nur einer.

Aber vor 800 Jahren, als die Burg noch neu gebaut war, gab es nur ein beheizbares Zimmer: Die „Kemenate“. Dieser seltsame Name stammt aus der lateinischen Sprache. Dort heißt das Wort „caminus“ so viel wie Kamin oder Ofen, den es in der Kemenate eben gab. Trotzdem war es im Winter sehr kalt. Mit Wandteppichen und Vorhängen versuchte man den Raum wärmer und schöner zu gestalten.

Die Kemenate diente als Wohnzimmer und als Schlafzimmer. In dem dortigen Bett schliefen der Ritter, seine Frau und alle ihre Kinder zusammen. Am Tag war das Zimmer das Reich der Burgdamen.

Wie genau das Ritterbett in der Burg Posterstein vor 800 Jahren ausgesehen hat, wissen wir leider nicht. Aber später war es groß, aus Holz gebaut und sehr hoch, damit die Ritterfamilie nicht so nah am kalten Boden liegen musste.

Nicht alle Ritter hatten ein eigenes Bett

Aber nicht alle Ritter haben überhaupt auf einer Burg gewohnt. Viele lebten bei den Bauern in den Dörfern. Dort hatte man oft Bettkisten, Schlafnischen und Strohmatten, auf denen man schlief. Der Mittelpunkt eines Hauses war auch dort der Ofen, der als Kochstelle diente und um den sich alle schlafenlegten. Auch in den Dörfern schlief die ganze Familie gemeinsam in den Betten. Manchmal teilte man sich diese Ruhestätte nicht nur mit der Familie, mit den Mägden und Knechten, sondern auch mit den Tieren. Denn viele Menschen und Tiere in einem Raum erzeugen mehr Wärme!

Wer ein richtiges Schlafzimmer besaß, war ein reicher Mann. Und in manchen Burgen und Schlössern schliefen sogar die Knechte neben dem Bett ihres Herrn in Bettkisten.

Den bequemsten Schlafort in der ganzen Burg Posterstein haben aber wir Geister. Wir schlafen am liebsten im Dach des Turmstübchens, wohin niemand klettern kann. Hier ist es ruhig und friedlich und wir haben immer eine tolle Aussicht!

Blog-Serie „Kinderburg“: Die Burggeister Posti und Stein beantworten Eure Fragen. Mehr dazu.

Im Jahr 2016 Besucher aus allen Bundesländern – Museum Burg Posterstein zieht Bilanz

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 10. Januar 2017 von Museum Burg Posterstein27. Januar 2017

Winterliche Burg Posterstein

Winterliche Burg Posterstein


Auch 2016 kamen wieder über 20.000 Besucher ins Museum Burg Posterstein. Allein in der Weihnachtswoche sahen rund 600 Besucher die Krippenausstellung „Weihnachten mit Aschenputtel – Böhmische Weihnachtskrippen“. Anlass, um Bilanz zu ziehen.

Seit Mitte Juli läuft eine Besucherbefragung im Museum, die zeigt, dass die Hälfte der Gäste aus Thüringen und rund 30 Prozent aus Sachsen kamen. Die zehn häufigsten Herkunftsorte waren Gera, Altenburg, Leipzig, Berlin, Jena, Zwickau, Chemnitz, Crimmitschau, Erfurt und Ronneburg. Vier Prozent der Besucher stammten aus Sachsen-Anhalt und jeweils drei Prozent aus Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg und aus dem Ausland. Die drei Prozent internationalen Gäste reisten aus 23 Ländern an, wobei über die Hälfte davon aus Holland, den USA, Peru, der Schweiz, Norwegen, Österreich und Frankreich kamen.

Starker Besucheranstieg in der digitalen Welt

Ausstellung - offline und digital im Museum Burg Posterstein

Ausstellung – offline und digital im Museum Burg Posterstein


Das Museum Burg Posterstein begleitet seine Ausstellungen immer mit zusätzlichen Informationen und Inhalten im Internet. Auf Website, Blog und den Social Media-Kanälen des Museums können Interessierte tiefer in geschichtliche und kulturelle Themen eintauchen. Ausstellungen werden spielerisch begleitet, Besucherbeteiligung und Fragen sind immer willkommen. Themen, die vor Ort keinen Platz finden, können online langfristig für die Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.

In der digitalen Welt verzeichnet die Burg Posterstein deutlich steigende Besucherzahlen. Die Website des Museums wurde 2016 rund 156.000 Mal angesteuert (Visits). Der Blog des Museums erhielt rund 22.000 Aufrufe, das sind rund 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Gros der Blogleser kam aus Deutschland, gefolgt von den USA, Österreich, Schweiz und Frankreich. Die beliebtesten Beiträge tragen Titel wie „Wie still war das Örtchen von Ritter Kunibert?“, „Ein spektakulärer Fund – aus dem Jahr 1730“ oder „Museum kommuniziert – wie, wo und wohin?„.

Auch in den sozialen Medien folgen immer mehr Menschen aus aller Welt dem Museum Burg Posterstein. Inzwischen haben sich dauerhafte Bekanntschaften entwickelt, die teilweise auch „offline“ weitergeführt werden. Dem Facebook-Auftritt des Museums folgen derzeit rund 780 Menschen, das ist ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber 2015. Dem Twitter-Profil folgen über 2000 Nutzer, was einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seit einem dreiviertel Jahr nutzt das Museum auch den Bilder-Blog-Dienst Instagram, wo es derzeit rund 360 Abonnenten hat.

Die geplante Sonderausstellung für Familien beginnt im Blog

2017 erstmals eine Ausstellung gezielt für ein junges Publikum und Familiren: Die Kinderburg auf Burg Posterstein

2017 erstmals eine Ausstellung gezielt für ein junges Publikum und Familiren: Die Kinderburg auf Burg Posterstein

Die für 1. Oktober 2017 geplante Ausstellung für ein junges Publikum „Die Kinderburg – Auf den Spuren von Rittern und Salondamen“ beginnt demnächst bereits im Blog. Im Museum, per Brief, E-Mail, Facebook, Twitter und Instagram lädt das Museum Jung und Alt dazu ein, Fragen zum Ausstellungsthema zu stellen. Die Antwort senden die Mitarbeiter des Museums dem Fragesteller zu und teilen sie darüber hinaus auf dem Blog in einer neuen Blogserie „Die Kinderburg“.

Malerischer Museumstag: Kleine #PaintMuseum-Galerie

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 22. Mai 2016 von Museum Burg Posterstein21. Januar 2017

Zum diesjähriegen Museumstag gibt es eine Aktion namens #PaintMuseum, die Museumsbesucher schon im Vorfeld des heutigen Museumstags (am 22. Mai) dazu aufrief, Museumserlebnisse bildlich festzuhalten und online zu teilen. Schöne Bilder von der Burg oder Museumserlebnissen nehmen wir gerne weiterhin entgegen!

Das passte perfekt zu unseren Pastellzeichenkursen, die in der aktuellen Sonderausstellung zum Wandermaler Friedrich Mascher (1815-1880) stattfanden. Auch die Kinder der Nöbdenitzer Kindertagesstätte schickten uns einige ihrer Gemälde von der 1000-jährigen Eiche im Nachbarort Nöbdenitz, was wiederum einen Vorgeschmack auf unsere nächste Sonderausstellung gibt, die Hans Wilhelm von Thümmel (1744-1824) portraitiert, der sich den Baum zur Grabstätte wählte.

Hier im Blog gibt es eine kleine Galerie, der #PaintMuseum-Zeichnungen, die wir gesammelt haben – wir danken ganz herzlich allen Mitwirkenden:

Der Parkplatz neu bemalt am Projekttag der Grundschule Hermsdorf „Projektwoche Ritter und Burgen“
Wunderschöne Kreideburgen und Ritter am Projekttag der Grundschule Hermsdorf „Projektwoche Ritter und Burgen“
Peter Sömers aus Holland hat ein Ratebild beigesteuert: mit einem Tool von Europeana.
Peter Soemers aus Holland hat ein Ratebild beigesteuert: mit einem Tool von Europeana.

Unser Beitrag zu #PaintMuseum
Sonderausstellung zum Wandermaler Friedrich Mascher – und ein Bild in der Ausstellung, dass sich „selbst“ weiter malt
Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg

Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg
Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg
Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg

Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg
Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg
Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg

Eines der wunderschönen Ergebnisse der Pastellzeichenkurse mit dem Künstler Tilman Kuhrt aus Altenburg
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.

Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.

Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.
Die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz, gemalt von einem Kind der lokalen Kindertagesstätte.

Wer weitere Beiträge einreichen möchte, darf sie uns gerne mailen, dann werden wir sie hier im Blog ergänzen und auf Facebook, Twitter und Instagram teilen.

Von Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

#futureMW: Die Wiederbelebung des Postersteiner Burgbergs – Teil 2

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 1. April 2016 von Museum Burg Posterstein21. Januar 2017

LogoMW_PostersteinBereits letztes Jahr zur #MuseumWeek bei uns im Blog ein Thema, gibt es in diesem Jahr ein Update zur Zukunft des Postersteiner Burgbergs. Heutiges Tagesthema der weltweiten Museumswoche auf Twitter und in anderen sozialen Netzwerken ist #futureMW.

Eine Machbarkeitsstudie, durchgeführt vom Planungsbüro IPU Erfurt und finanziert mit Mitteln der Thüringer Staatskanzlei, der Gemeinde Posterstein und des Museumsvereins Burg Posterstein e. V., hat die Machbarkeit des Projekts bestätigt.

Die historischen Gebäude sind gekauft, die Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen, die Finanzierung auf einem guten Weg

Die historischen Gebäude sind gekauft, die Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen, die Finanzierung auf einem guten Weg

Seit über einem halben Jahr arbeitet der Förderverein Burgberg Posterstein e. V. mit Planungsbüro und Architekt intensiv an der Umsetzung. Ein Finanzierungskonzept einschließlich der Zusicherung von Fördermitteln aus dem Programm der Dorferneuerung steht und die Gemeinde Posterstein möchte das nachhaltige Zukunftsprojekt für den Burgberg unbedingt umsetzen.

Geplante Neugestaltung des Burgbergs

Das Gesamtvorhaben „Gemeinsam nicht einsam- neues Leben auf dem Land“ möchte beispielhaft aufzeigen, wie das Leben im ländlichen Raum, aufbauend auf den bestehenden Qualitäten und Stärken des dörflichen Lebens, funktionieren kann. Ziel des Vorhabens ist es, den Burgberg wieder mit Leben zu erfüllen, eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit/Tourismus zu etablieren und so Posterstein als Wohn-, Arbeits-, Sozial-, und Kulturraum zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Posterstein?!

Posterstein ist eine Gemeinde mit 427 Einwohnern (Stand 2013) im Landkreis Altenburger Land. Sie liegt im strukturschwachen ländlichen Raum zwischen Gera und Altenburg. Posterstein, mit dem Ortsteil Stolzenberg, liegt inmitten einer sanfthügligen, durch die Mäander der Sprotte geprägten, Landschaft. Über der Sprotte in Posterstein, erhebt sich die gleichnamige mittelalterliche Höhenburg mit dem 25 Meter hohen Bergfried als äußerem Wahrzeichen. Die Gemeinde verfügt durch die Autobahnanschlussstelle Ronneburg über einen direkten Anschluss an die A4 (Eisenach-Dresden).

Posterstein: historische Fachwerkhäuser und Bauerngärten, Rad-Wanderwege und über allem thront die Burg (Foto: Petra Nienhold/Museum Burg Posterstein)

Posterstein: historische Fachwerkhäuser und Bauerngärten, Rad-Wanderwege und über allem thront die Burg (Foto: Petra Nienhold/Museum Burg Posterstein)

Laut Regionalplan Ostthüringen liegt Posterstein an der touristischen Infrastrukturachse Gera- Ronneburg- Altenburg. Durch Posterstein führen der Thüringenwanderweg, der Lutherweg und die überregionalen Radwege „Thüringer Städtekette“ sowie die Mittellandroute (D-Netz Route 4) und die Bauerngartenroute (Begleitprojekt Bundesgartenschau 2007). Rad- und Wanderwege, das Postersteiner Ritterturnier und das Seifenkistenrennen bringen insgesamt jährlich über 30.000 Touristen in die Gemeinde.

Ein kulturträchtiger Ort

Die Burg beherbergt seit 1952 das Regionalmuseum des Landkreises, das jährlich rund 22.000 Besucher anzieht. Der Burgberg Posterstein hat für das Altenburger Land und die Region Ostthüringen somit nicht nur historische, sondern auch touristische Relevanz. Die ständige Ausstellung des Museums zeigt vor allem die Burggeschichte und vielfältige Ausstellungen zur regionalen Kulturgeschichte. Davon ist die Exposition zum Musenhof Löbichau der Herzogin von Kurland die umfangreichste Ausstellung zu diesem Teil der europäischen Salongeschichte in einem deutschen Museum.

Kauf der historischen Rittergutsgebäude

Das gesamte Areal des Burgbergs besteht neben der im Eigentum des Landkreises befindlichen Burg, aus dem Herrenhaus, dem ehemaligen Pferdestall sowie dem Lager (ehemalige Scheune), die nun Eigentum des Fördervereins Burgberg Posterstein e.V. sind und zwei weiteren privaten Gebäuden.

Im November 2015 gab es zum ersten Mal die Möglichkeit, das renovierungsbedürftige Herrenhaus zu besichtigen.

Im November 2015 gab es zum ersten Mal die Möglichkeit, das renovierungsbedürftige Herrenhaus zu besichtigen.

Der bauliche Zustand des Herrenhauses, des Pferdestalls und des Lagers sind seit Jahren teilweise mangelhaft. Die bis November 2015 in privater Hand befindlichen Gebäudekomplexe (Scheune, Pferdestall, Herrenhaus) stehen seit 1993 leer und verfielen zusehends. Der Nordflügel der Burg wurde nach der Bodenreform bis auf das Kellergeschoss abgerissen.

Neue Strategie für die ländliche Entwicklung

Posterstein, wie viele Dörfer im ländlichen Raum, unterlag bzw. unterliegt einem starken strukturellen Wandel: die Anzahl der Arbeitnehmer in der Landwirtschaft nimmt ab, ebenso gehen die Arbeitsplätze im Ort zurück. Dafür steigt die Zahl der Pendler, was zu einer Trennung von Arbeitsplatz und Wohnort und somit zu längeren Wegen führt. Aufgrund der Globalisierung der Märkte rücken lokale Produkte in den Hintergrund und die Bevölkerung verliert den Bezug zu Produkten aus der Region und der Produktion von Lebensmitteln.

Der frühere Nordflügel der Burg Posterstein ist derzeit eine Ruine.

Der frühere Nordflügel der Burg Posterstein ist derzeit eine Ruine.

Regionales touristisches Informationszentrum in der Burg Posterstein

Ziel ist der Wiederaufbau des Nordflügels der Burg, um ein unentgeltliches touristisches Informationszentrum dort einzurichten. Gebäudeform und äußeres Aussehen des Neubaus orientieren sich dabei am historischen Vorbild. Alle baulichen Vorhaben sollen Bezug nehmen auf die Geschichte des ehemaligen Gutshofes und gleichzeitig moderne Elemente wie Barrierefreiheit und energetische Selbstversorgung durch Nutzung regenerativer Energien einbeziehen.

Eine Stärke des Tourismus im Altenburger Land ist hohe Zahl von Übernachtungen (von 2002 bis 2014 rund 22% mehr Übernachtungen). Schwächen sind der teilweise hohe Sanierungsbedarf bei Baudenkmälern, fehlende Nutzungskonzepte bei diesen sowie die partiell unzureichende Infrastruktur für Touristen außerhalb der Verdichtungsräume (Geschäfte, Cafés, Freisitze etc.). Zudem gibt es keine etablierten touristischen Leuchttürme außerhalb der Zentren.

Potentiale des Oberes Sprottentals

Auf der regional bedeutsamen touristischen Infrastrukturachse Gera-Ronneburg-Altenburg gibt es, ausgenommen in Altenburg und Gera selbst, keine touristischen Informationszentren, die als Anlaufpunkt für Gäste und Einheimische dienen. Einziger Anlaufpunkt für Touristen ist das Museum der Burg Posterstein, das weder die räumliche noch personelle Ausstattung besitzt, um Gästen vollumfängliche Beratungen anzubieten. Die touristische Vermarktung des Oberen Sprottetals, und somit des südlichen Teiles des Landkreises, übernimmt aktuell der Tourismusverband Altenburger Land e.V. sowie die Tourist-Information im 22 km entfernten Altenburg.

Blick vom Burgturm auf den Burgberg Posterstein

Blick vom Burgturm auf den Burgberg Posterstein

Hier besteht dringender Handlungsbedarf, denn ein touristisches Informationszentrum ist eine wichtige infrastrukturelle Voraussetzung für die erfolgreiche Vermarktung der Region. Die Regionale Entwicklungsstrategie LEADER identifiziert als Handlungsbedarf eine „Verbesserung des touristischen Angebotes auch außerhalb des touristischen Leuchtturms Altenburg“. Der Aufbau eines „ländlichen Reisebüros“ Koordinationsstelle für die touristischen Aktivitäten in der Region kann dazu beitragen, die Stärken der Region sichtbar zu machen und die Schwächen anzugehen und so das touristische Angebot zu verbessern und die gesamte Region positiv zu entwickeln. Gleichzeitig soll eine Vernetzung der Akteure in lokalen Clustern, die zielgruppenbezogen gemeinsam Infrastrukturprojekte und Marketingaktionen erarbeiten und durchführen, stattfinden.

Geplant: Zentrum für Natur und Kultur

Rosine Hahn - gemalt von Friedrich Mascher, Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg, Inv.-Nr. SM 2224

Die wohlhabende Altenburger Bauersfrau Rosine Hahn – gemalt von Friedrich Mascher, Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg, Inv.-Nr. SM 2224

Es soll ein Zentrum für Natur und Kultur entstehen, das das einmalige landwirtschaftliches Gewerbe, den Anbau von Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen mit historischen Informationen verbindet. Damit wird angeknüpft an die Gegenwart und Vergangenheit der leistungsstarken Landwirtschaft im Altenburger Land. Den Erzeugern von Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen in der Region und in ganz Thüringen soll so eine Bühne geboten werden über ihre Produkte und die Art und Weise der Erzeugung ihrer Rohstoffe zu berichten. Diese Aufgabe kann die Tourist-Information in Teilen mit übernehmen. Auf regionaler Ebene trägt die Maßnahme dazu bei, einen weiteren touristischen Leuchtturm, außerhalb Altenburgs zu schaffen und somit das touristische Angebot der Region zu erweitern.

Eine Zertifizierung der Tourist-Information nach den Kriterien der i-marke (bundesweite Zertifizierung für Tourist-Informationen des Deutschen Tourismusverbands) wird angestrebt, um von Anfang an einen hohen Qualitätsstandard zu garantieren.

Von Klaus Hofmann / Museum Burg Posterstein

Zum Weiterlesen:
Förderverein Burgberg Posterstein
Der Traum vom belebten Burgberg
Aktuelle Sonderausstellung zur Bauernkultur im Altenburger Land

Skandinavische Kobolde zu Besuch auf Burg Posterstein

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 25. November 2015 von Museum Burg Posterstein21. Januar 2017

Skandinavische Weihnachten & Weihnachtskrippen aus aller Welt - Plakat zur AusstellungVon den über 500 Weihnachtskrippen und Sammlungsstücken zum Thema Weihnachten aus dem Bestand des Museums stellen wir schon seit elf Jahren eine Weihnachtsausstellung zusammen. Wir wollen nicht jedes Jahr das gleiche zeigen, sondern thematische Schwerpunkte setzen. In diesem Jahr werfen wir einen Blick nach Norden. In Skandinavien gehören Krippen zwar nicht zur weihnachtlichen Tradition, aber wir wollen über den Tellerrand schauen und in einem Teil der Ausstellung wird es von kleinen Kobolden, Julböcken und Flechtherzen nur so wimmeln.

Die meisten heutigen Weihnachtsbräuche in Skandinavien sind geschichtlich gesehen noch recht jung. Das älteste daran ist der in Dänemark, Schweden und Norwegen gleichermaßen gebrauchte Name für das Weihnachtsfest: Jul. Dessen Entstehung geht auf eine altnordische Bezeichnung für überschwängliche Trinkfeste zur Wintersonnenwende zurück, die schon um 900 erstmals erwähnt wurde.

Kleine Helfer mit Hunger auf Milchreis

"Nisse" und "Julbock" dekorieren in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum im Museum Burg Posterstein.

„Nisse“ und „Julbock“ dekorieren in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum im Museum Burg Posterstein.

„Nisser“ in Dänemark, „Tomte“ in Schweden und „Fjøsnisse“ oder „gardvorden“ in Norwegen waren im Volksglauben kleine, bärtige Kobolde von der Größe eines 8-10jährigens Kindes, die im Volksglauben in der Nähe von Häusern und Höfen lebten. Behandelte man sie gut und respektvoll, beschützten sie Vieh und Hof – wenn nicht, konnten sie Unheil bringen, spielten Streiche oder zogen fort. Die älteste Erwähnung eines solchen Wesens geht auf eine isländische Erzählung aus dem Jahre 981 zurück. In früheren Zeiten konnte ein „Nisse“ durchaus ein kleiner, grimmiger Teufel sein. Das heutige Bild – besonders vom weihnachtlichen „Julenisse“ – ist hingegen ein ganz und gar positives.

Die Ausstellung „Mit Nisse und Julbock: Skandinavische Weihnachten & Weihnachtskrippen aus aller Welt“ ist von 29. November, 15 Uhr, bis 10. Januar im Museum Burg Posterstein zu sehen.

Die Eröffnung beginnt diesmal schon 14 Uhr in der Burgkirche Posterstein. In Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Nöbdenitz wollen wir die Weihnachtszeit und die weihnachtliche Ausstellung mit einem Gottesdienst beginnen. Gegen 15 Uhr laden wir zur Krippenschau mit Glühwein und Weihnachtsgebäck. Dazu gibt es einen Einblick in die skandinavischen Weihnachtsbräuche und die Autorin Marlene Hofmann liest aus ihrem Buch „Ein Jahr in Kopenhagen“ ein Kapitel darüber, wie sie in Kopenhagen ein dänisches Weihnachtsessen miterlebte.

Weitere Infos zur Ausstellung gibt es auf der Website des Museums.

Von Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

Radtour über die Thüringer Städtekette: Zwischenstation Burg Posterstein

Geschichte & Geschichten Veröffentlicht am 11. September 2015 von Museum Burg Posterstein21. Januar 2017
Burg Posterstein liegt am Radweg Thüringer Städtekette und lädt ein, hier Zwischenstation zu machen.

Burg Posterstein liegt am Radweg Thüringer Städtekette und lädt ein, hier eine kulturelle Auszeit zu machen.

In Posterstein kreuzen sich verschiedene Rad- und Wanderwege: Thüringenweg, Städtekette, Lutherweg, Sprotte-Erlebnispfad und Bauerngartenroute. Eine Streckenkontrolle, bestehend aus Radwegplanern und Touristikern aus ganz Thüringen, fuhr heute bei schönstem Herbstwetter den beliebten Radweg Thüringer Städtekette von Gera nach Altenburg ab, um mögliche Schäden zu dokumentieren und die Nutzerfreundlichkeit des Radweges zu testen. Auf Burg Posterstein machten sie Rast.

Der Ort Posterstein bietet mit mehreren Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten und dem Museum Burg Posterstein eine gute Gelegenheit für einen Zwischenhalt. Vor der Burg Posterstein gibt es Fahrradständer und im Museum Schließfächer für Helme und Rucksäcke, Rad-Wanderkarten und reichlich Gelegenheit, bei einer Pause mehr über die Geschichte der Region zu erfahren.

Radplaner und Touristiker aus ganz Thüringen testeten heute die Qualität des Radwegs Thüringer Städtekette und machten Halt auf Burg Posterstein.

Radplaner und Touristiker aus ganz Thüringen testeten heute die Qualität des Radwegs Thüringer Städtekette und machten Halt auf Burg Posterstein.

Das Museum Burg Posterstein hat jährlich rund 20.000 Besucher – viele davon kommen per Fahrrad. Großereignisse wie das Mittelalterspektakel und das Postersteiner Seifenkistenrennen ziehen jedes Jahr tausende Schaulustige in den kleinen Ort. Dass die Thüringer Museen 2014 insgesamt über vier Millionen Besucher in den Freistaat lockten, zeigt welches Potential Museen für den Kulturtourismus darstellen.

Von Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein

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Geschichte & Geschichten

Das thüringische Museums Burg Posterstein bloggt seit 2011 über Geschichte und Geschichten aus Sammlung, Forschung und Museumsalltag.

IN ENGLISH: Since 2011 the German Museum Burg Posterstein writes stories about its collection, research and everyday life at the museum – here you find all texts in English.

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