Der Naturforscher und Zeichner Anton Goering auf den Spuren Alexander von Humboldts in Venezuela

Die Sonderschau auf Burg Posterstein ist Teil der Ausstellungsreihe #humboldt4 der Museen des Altenburger Landes.

In der Ausstellung Humboldt4: Aus Schönhaide nach Südamerika –Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering erinnern wir noch bis 17. November 2019 an Anton Goering (1836–1905). Als Sohn einer Handwerkerfamilie aus dem Altenburger Land gelang ihm eine Aufsehen erweckende Karriere als Forschungsreisender, Zeichner und Tierpräparator. Erste künstlerische Fertigkeiten lernte Anton Goering in der Kunstschule Bernhard von Lindenaus in Altenburg. Frühe naturwissenschaftliche Anregungen erhielt er von Alfred Brehm und den Mitgliedern der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes. Ähnlich wie sein großes Vorbild Alexander von Humboldt betrieb Anton Goering als Mitglied der Zoological Society of London auf Reisen in Südamerika botanische und geografische Studien. Dadurch leistete er einen wichtigen Beitrag zur Erforschung Venezuelas und lieferte auch Illustrationen zu „Brehms Tierleben“.

Wertvolles Aquarell der Humboldt-Höhle aufgetaucht

Anton Goerings Südamerika-Aquarelle werden heute auf dem Kunstmarkt zu hohen Preisen gehandelt. Kurz vor Fertigstellung der Ausstellung gelang es, zwei wertvolle Aquarelle Anton Goerings aus dem Archiv des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig für die Ausstellung zu leihen.

Das Aquarell zeigt die von Humboldt beschriebene Guácharo-Höhle, die Anton Goering auch besuchte.

Eines dieser Aquarelle zeigt die von Humboldt beschriebene Guácharo-Höhle, die nach ihrem tierischen Bewohner, dem Guácharo, einem nachtaktiven Vogel, benannt ist. In Venezuela besuchte Anton Goering auch Stätten, die sein großes Vorbild Alexander von Humboldt erforscht hat. Die Guácharo-Höhle besichtigte er im Juni 1867.

Was mag er gedacht haben, als er die gewaltigen unterirdischen Hallen mit ihren tausendfach gebildeten Stalaktiten sah!”

Anton Goering über Alexander von Humboldt in einem Brief nach London
Blick in die Ausstellung “Von Schönhaide nach Südamerika” im Museum Burg Posterstein

In einem Brief nach London schrieb er:
„Es machte auf mich einen eigenthümlichen Eindruck, als ich auf derselben Stelle stand, wo der größte Mann der Wissenschaft gestanden. Was mag er gedacht haben, als er die gewaltigen unterirdischen Hallen mit ihren tausendfach gebildeten Stalaktiten sah! Ich zeichnete das sogenannte Quarto precioso, von vier Fackeln beleuchtet, und den prachtvollen Eingang der Höhle, bei dreimaligen Besuchen. Wenn Humboldt damals gehört hätte, daß noch größere Höhlen in der Nähe vorhanden sind, gewiß würde er sich länger in Caripe aufgehalten haben, um dieselben zu besuchen.”

Die „Cueva Grande“ in Venezuela heißt Goering zu Ehren auch „Cueva Anton Goering“

Die Höhle von Caripe, aus: Dupouy, Walter: Venezuela vor einem Jahrhundert, Bilder von Anton Goering, Asociacion Cultura Humboldt, Caracas 1969, Bibliothek Museum Burg Posterstein .

Von Einheimischen geleitet, entdeckte Anton Goering ganz in der Nähe des Rio Arcacuar zwei Höhlen, die den europäischen Forschern bis dahin noch unbekannt waren. Eine der Höhlen konnte er betreten und zeichnen. Diese „Cueva Grande“ bei Teresen, Estado Monagas, wird Goering zu Ehren auch „Cueva Anton Goering“ genannt.

Im Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig sind Teile einer Sammlung erhalten, die Anton Goering persönlich dem Museum für Länderkunde Leipzig schenkte. Ursprünglich umfasste sie über 250 Aquarelle, ein Ölbild, zwei Tagebücher, ein Skizzenbuch und verschiedene Druckgrafiken Anton Goerings. Nach erheblichen Verlusten im Zweiten Weltkrieg gelangten die verblieben Stücke aus dem Museum für Länderkunde ins Archiv für Geografie des Leibniz-Instituts. Heute sind noch zwei Reisetagebücher, ein Skizzenbuch, zwei Aquarelle sowie 92 Druckgrafiken und 36 Autotypen auf Dünndruckpapier erhalten.

Vogelpräparate aus der Sammlung des Naturkundemuseums Mauritianum Altenburg in der Ausstellung “Von Schönhaide nach Südamerika” der Reihe #humboldt4 im Museum Burg Posterstein.

In der Postersteiner Ausstellung sind u.a. die beiden Aquarelle, über 40 Graphiken, die Tagebücher und ein Skizzenbuch von Anton Goering zu sehen.

2019 jährt sich der Geburtstag Alexander von Humboldts zum zweihundertfünfzigsten Mal. Der bekannte Wissenschaftler und Forscher inspirierte viele Zeitgenossen und spätere Generationen zu Reisen in die ganze Welt. Zum Jubiläum präsentieren die Museen des Altenburger Landes – Lindenau-Museum, Residenzschloss Altenburg, Naturkundemuseum Mauritianum und Museum Burg Posterstein – unter dem Titel: #humboldt4 eine gemeinsame Ausstellungsreihe über das Leben Alexander von Humboldts und sein Wirken auf die Region.

Nächste Termine zur Ausstellung

27. Oktober 2019, 15 Uhr
Salonnachmittag: Reisen fernab touristischer Pfade
Zu einem Salongespräch über das Reisen nach Südamerika lädt das Museum Burg Posterstein für Sonntag, 27. Oktober, 15 Uhr. In einem kurzweiligen Gespräch tauschen sich der Schönhaider Bergsteiger Edgar Nönnig und die Fotografin Jana Borath über ihre Reisen aus. Wie einst Anton Goering, der im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung „Humboldt4: Aus Schönhaide nach Südamerika – Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering“ steht, erkundeten beide unabhängig voneinander und fernab touristischer Pfade Südamerika. Thematisch sollen das Reisen und die Natur im Mittelpunkt stehen – von der Zeit Alexander von Humboldts und Anton Goerings bis ins Heute, wo Massentourismus und gigantische Waldbrände, Abholzung und Klimawandel die Schönheit der Flora und Fauna bedrohen.

17. November, 15 Uhr
Lesung „Wem Gott will eine Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“
Finissage zur Ausstellung mit Lesung aus Anton Goerings Reisetagebuch von 1856 und Besucher-Abstimmung über die Gewinner der Vogel-Zeichen-Wettbewerbs

Im Anschluss küren die Besucher den Gewinner des Vogel-Zeichen-Wettbewerbs zur Ausstellung.
Das kleine Gürteltier Gerti führte Kinder in kurzen Texten durch die Sonderschau. In der kleinen „Vogel-Forscher-Station“ in der Ausstellung konnten junge Besucher Vögel mit dem Fernglas beobachten und zeichnen.
Am letzten Tag der Ausstellung dürfen die Besucher darüber abstimmen, welcher Vogel gewinnt. Zur Abstimmung muss man am 17. November, 15 Uhr, auf Burg Posterstein sein. Der Gewinner erhält eines unserer „Entdecker-Sets“ aus dem Museumsladen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Aus Schönhaide nach Südamerika: Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering

2019 jährt sich der Geburtstag Alexander von Humboldts zum zweihundertfünfzigsten Mal. Der bekannte Wissenschaftler und Forscher inspirierte viele Zeitgenossen und spätere Generationen zu Reisen in die ganze Welt. Zum Jubiläum präsentieren die Museen des Altenburger Landes – Lindenau-Museum, Residenzschloss Altenburg, Naturkundemuseum Mauritianum und Museum Burg Posterstein – unter dem Titel: #humboldt4 eine gemeinsame Ausstellungsreihe über das Leben Alexander von Humboldts und sein Wirken auf die Region.

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Das Museum Burg Posterstein erinnert vom 1. September bis 17. November 2019 in der Sonderausstellung “Aus Schönheide nach Südamerika” an den Illustrator Anton Goering (Göring), dem als Handwerkersohn aus Schönhaide im heutigen Altenburger Land eine Karriere als Forschungsreisender, Zeichner und Tierpräparator gelang. Auf den Spuren Humboldts betrieb er auf zwei Forschungsreisen (ab 1856 und ab 1866)  in Südamerika botanische und geografische Studien. Zunächst als Begleiter des bekannten Naturwissenschaftlers Hermann Burmeister, später im Auftrag der Zoological Society of London sammelte und präparierte er seltene Tiere und hielt seine Eindrücke in Landschaftsaquarellen fest. Mit seiner Arbeit leistete Anton Goering einen wichtigen Beitrag zur Erforschung Venezuelas. Unter anderem entdeckte er die bis dahin unbekannten Höhlen bei Caripe. Seine Reiseeindrücke veröffentlichte er 1893 in Leipzig unter dem Titel: „Vom tropischen Tieflande zum ewigen Schnee, Eine malerische Schilderung des schönsten Tropenlandes Venezuela“.


Tierleben am mittleren Orinoco, Chromolithografie nach Anton Goering, Sammlung Museum Burg Posterstein

Es bildet ein Thalent sich in der Stille, sich ein Charakter in dem Strom der Welt

Johann Wolfgang von Goethe, Spruch auf dem Titelblatt des Reisetagebuchs von Anton Goerings, Halle 1856

Christan Anton Goering wurde am 18. September 1836 in Schönheide im heutigen Altenburger Land als Sohn eines Handwerkers geboren. Durch seinen Vater, selbst ornithologischer Sammler und Präparator, interessierte sich Goering schon früh für die Natur. Den zwanzig Kilometer langen Fußweg nach Altenburg nahm er in Kauf, um sich in der Kunstschule Bernhard von Lindenaus erste künstlerische Fertigkeiten anzueignen. Schon als Vierzehnjähriger war er Mitglied des „Ornithologischen Vereins des Pleißengrundes“ in Crimmitschau. Durch die Fürsprache Professor Apetz in Altenburg, den damaligen Direktor der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes, erhielt Goering die Möglichkeit, Erfahrungen als Präparator und Konservator im Zoologischen Museum der Universität Halle bei Dr. Hermann Burmeister zu sammeln. Naturwissenschaftliche Anregungen bekam er auch von Christian Ludwig Brehm, dessen Sohn Alfred Brehm und den Mitgliedern der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes.

Die erste Südamerikareise (1856-1858)

Frisch! Froh! Fröhlich! Frei!

Spruch auf dem Titelblatt des Reisetagebuchs von Anton Goerings, Halle 1856

Seine ersten Erfahrungen als Forschungsreisender sammelte Anton Goering als Begleiter Hermann Burmeisters. Über zwei Jahre lang erforschten sie die Tier- und Pflanzenwelt Brasiliens, Argentiniens und Uruguays.


aus dem Buch “Venezuela”, Sammlung Museum Burg Posterstein

In der Sammlung des Leibnitz Instituts für Länderkunde in Leipzig sind zwei Reisetagebücher, ein Skizzenbuch sowie verschiedene Drucke Anton Goerings erhalten geblieben. Eines der Tagebücher widmet sich der ersten Südamerikareise mit Burmeister. Das mit hauptsächlich mit Bleistift verfasste Buch ist mit vielen Skizzen versehen, die der Zeichner auf seiner Fahrt anfertigte.

Mitte September 1856 reiste Goering von Halle mit Zwischenstation in Magdeburg nach Hamburg, wo er sich mit Burmeister und „den jungen Burmeister“ traf.

Er notierte: „1856: Am 20. September mit dem Schnellzuge von Halle abgereist, morgens ¾ 8 Uhr. Abends ¾ 9 Uhr war er in Hamburg.

Die Schiffsreise begann am 29. September 1856. Zusammen mit den beiden Söhnen Burmeisters schiffte sich Goering auf dem Segelschiff „Dorothea“ mit Ziel Rio de Janeiro ein. Hermann Burmeister, der Leiter der Expedition, nahm ein anderes Schiff. Nach fast sechs Wochen Fahrt erreichten Sie die Küste Südamerikas.

19. November: Sehr für unsere Fahrt günstiger Wind, gegen ½ 11 Uhr morgens erblickten wir die Küste Brasiliens und in Folge des aufgehenden Windes lagen wir abends ½ 7 Uhr vor Rio de Janero [sic!] vor Anker, gingen aber nicht am selben abend noch an Land, sondern blieben auf dem Schiffe und verleben in gewohnter Art noch […] einige Stunden.“

„Am 20. Gegen 10 Uhr gingen wir an Land […]. Noch denselben Tag machten wir eine Excursion und fingen auch einige sehr hübche Sachen.

„21. Nov. Wir sind wieder an Bord der Dorothea gegangen um unsere Sachsen an’s Land zu bringen, auch haben wir das Innere von Rio de Janero [sic!] näher in Augenschein genommen.“

Am 1. Dezember 1856 ging die Reise weiter nach Montevideo, San José und Mercedes. 1858 trat Goering die Heimreise nach Deutschland an.

Anton Goering: Eindrucksvolle Landschaft im Süden des Maracaibo-Sees, aus dem Buch “Venezuela”, Sammlung Museum Burg Posterstein

Um sein Wissen zu erweitern studierte Anton Goering zwischen 1860 und 1864 Zeichnen und Malen bei Hermann Knaur in Leipzig und bei Joseph Wolf in London. Für Auslandsaufenthalte erhielt er aus Altenburg das „LINDENAU-ZACHsche-Reisestipendium“.

„Wem Gott will eine Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“ – Die zweite Südamerikareise (1866-1874)

Durch seinen Gönner und Unterstützer Dr. Philip LutlySclater, den Sekretär der zoologischen Gesellschaft London, erhielt Anton Goering 1866 die Möglichkeit, als korrespondierendes Mitglied der Zoological Society of Londoneine eigene Studienreise nach Südamerika zu unternehmen. Sein Hauptziel war Venezuela, wo er für das British Museum Vogelbälge anfertigte und die Flora des Landes erforschte.

Am 18. September 1866 reiste er in London ab. Die Zeit auf dem Meer vertrieb man sich u. a. durch das Studium der von Bord aus gefangenen Meeresbewohner.

Am 29. [Oktober] fing sich an der dem Schiff umschwimmenden Angel ein Delfin. Er war ungefähr 4 Fuß lang und von grau trüber, graulicher Farbe am Unterleibe […] und Flurfarbene Flecken. Der Rücken dunkelgrau-blau.“

Am 30. November erreichte das Schiff den Hafen von Carúpano.

30. Nov. Früh gegen 3 Uhr zu Anker in der Bar von Carupano. Wir mussten noch bis gegen 9 Uhr an Bord bleiben. Wir hatten wiederholt bis gegen 4 Uhr früh starken Donner u. Regen. Gegen 9 Uhr kommt 1 Zollbeamter an Bord von einem Soldaten begleitet. Die Uniform des letzteren besteht aus einem zerrissenen Hemd u. ein alter Stoffhut tritt an Stelle des Helmes. Er hält eine alte verrostete Flinte mit Steinschloss in der Hand. Die Brandung ist hier sehr stark.

Am 15. Dez traten wir, Herr Bornemann und ich, einen Ausflug nach Pilar an. Wir verließen gegen 1 Uhr Carupano und legten in Pilar gegen 6 Uhr abends an.“ Am 17. Dezember 1866 kehrten sie nach Carúpano zurück. Bekannten und Freunden schien Goering auch während seiner Reise Berichte zu übermitteln. Kurz nach seiner Rückkehr nach Carúpano am 17. Dezember 1866 schrieb er in sein Reisetagebuch:

Heute oder morgen muss auch mein liebes Altenburg den Brief von mir erhalten, welchen ich von Port of Spain aus, schickte. Es wird sehr in Angst um mich gewesen sein, wüsste es aber, wie wohl es mir geht, dann würde es froh sein.

Anton Goering: Die Caripe Höhlen im Staate Monagas, Ost-Venezuela, aus dem Buch “Venezuela”, Sammlung Museum Burg Posterstein

Acht Jahre lang erforschte und zeichnete Anton Goering die Landschaft sowie die Tier- und Pflanzenwelt Venezuelas. Er entdeckte die bis dahin unbekannten Höhlen bei Caripe und schickte die von ihm gesammelten Vogel- und Tierpräparate an das British Museum. Die 1868 von Dr. Sclater im „Proceedingsofthe Zoological Society of London“ veröffentlichten Sammlungen Goerings umfassten in einer ersten Sendung 173 Präparate von 126 verschiedenen Arten. Drei davon waren der Forschung bis dahin unbekannt. Eine zweite Sendung umfasste weitere Präparate von 99 verschiedene Arten.

Seine Reiseeindrücke veröffentlichte Goering 1893 in Leipzig unter dem Titel: „Vom tropischen Tieflande zum ewigen Schnee, Eine malerische Schilderung des schönsten Tropenlandes Venezuela“.

Die späten Jahre

Seit 1874 arbeitete Goering als Tier- und Landschaftsmaler in Leipzig. Zusammen mit anderen Zeichnern lieferte er die Illustrationen zu „Brehms Tierleben“. Mit den Altenburger Naturforschern blieb er lebenslang in Kontakt. So wurde er zum Ehrenmitglied der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg und des Ornithologischen Vereins zu Leipzig ernannt. Für seine Verdienste verlieh ihm Herzog  Ernst I. von Sachsen-Altenburg den Professorentitel.

Anton Goering starb am 07. Dezember 1905 in Leipzig.

Eine Prämiere im Altenburger Land: Vier Museen präsentieren eine gemeinsame Ausstellungsreihe

Die Postersteiner Ausstellung verfolgt Goerings Entwicklung und Lebensweg vom Altenburger Land bis nach Südamerika. Seine Reisewege leben an Hand seiner Tagebücher und Holzschnitte, Leihgaben des Leibnitz Instituts für Länderkunde in Leipzig, wieder auf. Von Anton Goering präparierte exotische Tiere vermitteln ein Bild der damaligen Forschungsreisen auf den Spuren Alexander von Humboldts.

Begleitprogramm zur Ausstellung:

1. September, 15 Uhr
Ausstellungseröffnung und Salonnachmittag „Den schickt er in die weite Welt“ mit Lesung aus Anton Goerings Reisetagebuch von 1856

15. und 29. September, 15 Uhr
Führung „Der Wunsch, das durch A. v. Humboldt zu classischem Ruhme erhobene Thal von Caripe und die nahe Guacharohöhle aus eigener Anschauung kennen zu lernen, sollte mir endlich erfüllt werden.“ mit Kuratorin Franziska Engemann

27. Oktober 2019, 15 Uhr
Salonnachmittag: Auf den Spuren Alexander von Humboldts

27. November, 15 Uhr
Lesung „Wem Gott will eine Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“
Finissage zur Ausstellung #humboldt4 : Aus Schönhaide nach Südamerika: Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering (Göring, 1836–1905) mit Lesung aus Anton Goerings Reisetagebuch von 1856