Der Bergfried der Burg Posterstein ist wieder geöffnet. So können Besuchende seit Dezember 2025 wieder die 99 Stufen erklimmen und die Aussicht genießen. Bei klarem Wetter reicht der Blick aus 25 Metern Höhe bis ins Erzgebirge. Auch der Burghof mit Verlies ist nun wieder begehbar.
Hier geben wir einen Rückblick auf die umfangreiche Sanierung des Bergfrieds. Das Foto oben zeigt den fertig sanierten Turm im Dezember 2025.
Bergfried neu verputzt und gestrichen
Im Januar 2025 wurde der Bergfried eingerüstet.
In den kommenden Monaten wurde der Außenputz erneuert. Besonderes Augenmerk lag dabei – wie auch schon bei der letzten Renovierung 1984 – auf dem Erhalt der Brutplätze der im Frühjahr im Turm brütenden Vögel. Bewohnte Bruthöhlen wurden erhalten.

Für die Natursteinsanierung des Bergfrieds kam hochwertiger Trasskalkputz zum Einsatz. Im Anschluss erhielt der Turm einen neuen Anstrich, der im Farbton denkmalpflegerischen Belangen entspricht.
Restaurierte Turmhaube
Darüber hinaus wurde das Dach des Turms neu gedeckt. Die Wetterfahne auf der Spitze des Turms, die die Form eines Fisches hat, wurde ebenfalls erneuert. Zuletzt war sie 1984 restauriert worden.

Im Juni 2025 wurde die Turmkuppel per Kran abgenommen, restauriert und Ende August 2025 wieder aufgesetzt. In der goldenen Kugel befindet sich nun eine neue Zeitkapsel mit Informationen für nachfolgende Generationen.

Neuer Bodenbelag
Zuletzt wurde der Bodenbelag der Aussichtsplattform gegen ins Mauerwerk eindringendes Regenwasser abgedichtet. Ende November 2025 kamen diese Arbeiten zum Abschluss. Nach Rückbau des Gerüsts und Reinigung des Turms können nun auch Museumsgäste wieder den Aufstieg wagen.

Museum blieb durchgängig geöffnet
Das Museum war während der Restaurierung durchgängig geöffnet. Das Museumsteam bedankt sich sehr herzlich bei allen Museumsgästen für die Rücksichtnahme und das aufgebrachte Verständnis für die Bauarbeiten.
Die Bauarbeiten auf Burg Posterstein sind damit noch nicht abgeschlossen. 2026 beginnt der Innenausbau des neuen Nordflügelgebäudes. Darüber halten wir Sie im Bautagebuch auf dem Laufenden.
Von Marlene Hofmann / Museum Burg Posterstein