#Kinderburg Bastelanleitung: Ostereier

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein

Zu Ostern gehören schöne bunte Ostereier. Diese zieren Büche, Bäume oder ganze Brunnen als Osterkrone. Es gibt ungeheuer viele verschiedene Techniken zum Verzieren von Ostereiern. Hier seht ihr ein Foto mit Eier, die Peter Rehfeld aus Rositz gestaltet und dem Museum Burg Posterstein geschenkt hat:

Ostereier gestaltet von Peter Rehfeld - Sammlung Museum Burg Posterstein
Von Peter Rehfeld aus Rositz verzierte Ostereier

Diese tollen Eier machen Lust, es selbst mal zu probieren, oder? Wir haben euch dafür eine kleine Anleitung zusammengestellt.


Material:

Das braucht ihr: eine Stecknadel, einen kleinen Küchenspieß aus Holz, Pinsel, Farben, ein Teelicht, einen alten Bleistift mit rundem Radiergummi und natürlich Eier.


Schritt 1: Eier ausblasen

Das ist schon eine Kunst für sich und ein Spaß für die ganze Familie! Der beste Ort dafür ist die Küche! Falls ein Ei zu Bruch geht, kann man es hier am besten wegmachen.

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein

Ihr braucht hier: Eier, Stecknadel, Küchenspieß und im besten Falle eine kleine Schüssel

Nehmt ein rohes Ei und piekt mit der Stecknadel vorsichtig ein Loch in die Spitze und eines in die gegenüberliegende Unterseite. Lasst euch dabei gern von euren Eltern helfen, denn bei Nadeln ist immer Vorsicht angesagt!

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Eier Ausblasen Schritt 1: Anpieken

Habt ihr die zwei Löcher in die Schale des Eies gepiekt, verstaut als erstes die Stecknadel gut und sichtbar! Dann nehmt einen Küchenspieß aus Holz und erweitert die Löcher vorsichtig. Eines der Löcher kann ruhig so groß sein, wie der Durchmesser des Spießes.

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Eier Ausblasen Schritt 2: Loch vergrößern

Ist das geschafft, pustet kräftig durch das kleinere Loch, als wolltet ihr einen Luftballon aufpusten. Wenn ihr möchtet, könnt ihr dafür auch einen Strohhalm zu Hilfe nehmen, den ihr direkt auf das Loch legt. Aber wenn das Ei vorher ordentlich mit Wasser gesäubert wurde, könnt ihr auch einfach so pusten. Pustet solange, bis das Ei leer ist. Also nicht aufgeben! Ist alles heraus, könnt ihr es auch noch einmal vorsichtig mit Wasser ausspülen.

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Eier Ausblasen Schritt 3: Pusten

Ein Tipp: Am besten stellt ihr euch zum Auspusten eine kleine Schüssel bereit, in die das Eigelb und das Eiweiß laufen können. Aus diesen könnt ihr später noch mit eurer Familie Rührei machen oder sie für einen Kuchen verwenden.

Und wem das doch alles zu ekelig ist: einige Läden haben bereits ausgeblasene Eier im Angebot! Fragt zum Beispiel bei Hof- oder Bastelläden an.

Schritt 2: Eier bemalen

Dazu braucht ihr die ausgeblasenen Eier, einen Pinsel, Farben (z.B. Acryl) und ein Teelicht.

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein

Einige Eier sind weiß, einige braun oder gesprenkelt. Viele Eier tragen auch einen auffälligen Stempel, der verrät, woher sie kommen. Wenn euch euer Ei nicht so gefällt, wie es ist oder euch der Stempel stört, könnt ihr sie einfach mit Farbe anpinseln!

Da die Eier leer sind und somit nicht mehr gegessen werden, müsst ihr nicht auf spezielle Farben achten. Nehmt zum Beispiel Acryl- oder Schulmalfarben. Jede Farbe, die euch gefällt ist erlaubt! Pinselt euch nur nicht selber an und nutzt eine Unterlage, die ihr zur Not am Ende wegwerfen könnt (z.B. alte Zeitungen)!

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Tipp: Alu-Schale eines Teelichts als Eier-Halter

Um das wackelige Ei zu stabilisieren, könnt ihr zum Beispiel die kleine Aluschale von Teelichtern benutzen. Legt das Ei auf die Schale und so könnt ihr es in Ruhe anstreichen. Alternativ könnt ihr auch ein schmales Glas dazu benutzen. Fragt einfach eure Eltern, was ihr nehmen könntet.

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Wenn ihr das Ei grundiert, sieht man den pinkfarbenen Eier-Stempel nicht mehr

Am schönsten sieht es aus, wenn ihr die Farbe gelichmäßig auf das Ei streicht. Am besten, ihr streicht mit dem Pinsel nur in eine Richtung (z.B. von der Spitze nach unten). Wenn ihr euch die Finger nicht schmutzig machen wollt, bemalt erste die eine Hälfte es Eies und wenn diese getrocknet ist, die andere. Und sollte euch der erste Anstrich zu fleckig sein, kein Problem! Tragt einfach nach dem Trocknen eine zweite Farbschicht auf. Acrylfarben trocknen recht schnell. Nutzt die Zeit, und bepinselt einfach noch ein paar weitere Ostereier.

Schritt 3: Eier dekorieren

Dazu braucht ihr Farbe, einen alten Bleistift mit rundem Radiergummi und die Teelichtschale.

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Eier bemalen: Wenn die Grundierung getrocknet ist, könnt ihr mit der Verzierung beginnen.

Ist die Grundierung auf dem Ei getrocknet, geht es ans dekorieren. Setzt euer Ei auf mit der Spitze auf die Teelichtschale und zeichnet eine dünne Linie entlang des Schalenrandes auf das Ei. Das ist eure Markierung! Dreht jetzt das Ei, damit ihr die Linie sehen könnt.

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Tipp: Die Radiergummispitze eignet sich als Stempel

Den Radiergummi des Bleistiftes taucht ihr jetzt ein wenig in die Farbe, mit der ihr das Ei dekorieren wollt und tropft damit vorsichtig auf der Linie entlang. Am besten eignen sich hier Farben, die nicht allzu wässrig sind!

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Ostereier dekorieren: Stempel-Technik

Ist der Kreis geschlossen, tupft ihr darunter einen neuen Kreis, bis ihr an der Spitze angekommen seid! Das gibt ein tolles Schuppenmuster! Lasst die Farbe trocknen und macht dann dasselbe auf der anderen Seite! Und wenn ihr möchtet, ist euer tolles Osterei schon fertig!

Schritt 4: Für Profis!

Ihr glaubt, auf eurem Ei ist noch Platz? Dann probiert doch einfach weiter! Die Möglichkeiten sind groß! Hier ein paar Ideen zum Weitermachen:

Tupft in der Mitte des Schuppeneies kleine Blümchen! Dazu einfach … Tupfen kreisförmig mit dem Radiergummi aufmalen und in die Mitte der Blume einen andersfarbigen Tupfen setzen!

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Zusatz-Aufgabe: Blümchen stempeln

Schneidet kleine Blümchen aus Buntpapier aus oder stanzt sie mit einem entsprechenden Bastelgerät aus. Einfach mit Leim aufkleben. Zum besseren Halt empfiehlt sich das Ei nach dem Trocknen mit Bastel-Glanzlack zu bestreichen oder zu besprühen. Lasst euch dabei aber von euren Eltern helfen!

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Eier kann man nicht nur bemalen, sondern auch bekleben. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Ihr könnt auch vorsichtig mit einem kleinen Pinsel Blüten auf das Ei tupfen oder zeichnen. Für den Blütenstempel gibt es einen kleinen Trick! Nehmt dafür einfach den Holzspieß aus der Küche. Taucht ihn in die Farbe. So könnt ihr sogar ganz kleine Punkte setzen oder mit etwas Geschick, ganz dünne Striche ziehen!

DIY-Osterei Museum Burg Posterstein
Aufhängen oder hinstellen – fertig ist die Oster-Deko!

Lasst einfach eure Fantasie spielen!

Viel Spaß beim Basteln und ein frohes Osterfest!

Ritterlich schick! – Wie sah Kleidung im Hochmittelalter aus?

Kinderburg - Kleidung im Mittelalter - Burg Posterstein mit Burgherrin und Bergherr

Die Zeit, die wir heute Mittelalter nennen, war ziemlich lang. Sie dauerte ungefähr 1000 Jahre. In einer so langen Zeit veränderte sich ganz schön viel – vor allem die Mode!  Posti und Stein nehmen dich mit auf den Laufsteg des Hochmittelalters!

Denkt man an die Kleidung eines Ritters, fällt zuerst das Kettenhemd ein. Als Teil der Rüstung schützte es seinen Träger vor vielen Angriffen. Dabei war es mit rund 15 Kilogramm recht schwer. Allerdings verteilt sich das Gewicht beim Tragen gut auf den Körper. Tatsächlich fühlt sich ein Kettenhemd leichter an, wenn man es anhat, als wenn man es auf dem Arm trägt. Obwohl man es wie ein Hemd anzog, zählt das Kettenhemd gar nicht als Kleidungsstück. Die ganze Rüstung des Ritters galt als Waffe! Als Schutzwaffe, um genau zu sein.

Regionale Naturprodukte

Die Kleidung des Mittelalters mussten aus den Materialien hergestellt werden, die in der Natur der unmittelbaren Umgebung vorkamen. Baumwolle oder Kunstleder kannte man nicht. Kleidung bestand oft aus Leinenstoffen, Hanf, Wolle, Leder oder Fell. Schafwolle und pflanzliche Fasern wurden gereinigt, zu Fäden gesponnen und dann zu einem Stoff verwebt. Mit Naturfarben aus Pflanzen oder Erde färbte man die fertigen Produkte. Seltene Stoffe wie Seide mussten aus fernen Ländern importiert werden und waren sehr teuer.

Kleiderordnungen regelten Stoffe und Farben

Im Mittelalter durfte sowieso nicht jeder die Kleidung anziehen, die er wollte. Sogenannte „Kleiderordnungen“ bestimmten, wer bestimmte Stoffe und Farben tragen durfte. Bunte Mäntel, teure Stoffe und edle Felle konnte nur der Adel anziehen. Die Bauern trugen meist graue, braune oder grüne Kleider aus einfachem Leinentuch oder Wolle. Dasselbe galt für Stadtbürger. So konnte man schon von weitem erkennen, zu welcher gesellschaftlichen Gruppe jemand gehörte.

Auch im späten Mittelalter liebten die Menschen noch farbenfrohe Kleider! Hier eine Seite aus einem Fechtbuch, das in der Forschungsbibliothek Gotha aufbewahrt wird.  (Hartlieb, Johannes; Thalhofer, Hans: Bildercodex (Johannes Hartlieb [?]: Namenmantik; Hans Talhofer: Fechtbuch). ostfränkisch-nordbairisches Übergangsgebiet. 1440er Jahre (und später), 1443)
Auch im späten Mittelalter liebten die Menschen noch farbenfrohe Kleider! Hier eine Seite aus einem Fechtbuch, das in der Forschungsbibliothek Gotha aufbewahrt wird. (Hartlieb, Johannes; Thalhofer, Hans: Bildercodex (Johannes Hartlieb [?]: Namenmantik; Hans Talhofer: Fechtbuch). ostfränkisch-nordbairisches Übergangsgebiet. 1440er Jahre (und später), 1443)

Ritter und Burgdamen kleideten sich figurbetont und farbenfroh

Die Ritter und Burgdamen vor 800 Jahren liebten es farbenfroh. Grün, Rot, Blau, alles war dabei. Die Stoffe waren zwar meist einfarbig, aber Ärmel und Kragen wurden mit schönen Schmuckbändern aufgehübscht. Die Kleider waren eng geschnitten und betonten die Figur. Über einem Leinen- oder Seidenhemd mit langen Ärmeln, das als Unterkleid diente, trug der Herr meist einen knöchellangen Überrock und darüber einen Mantel mit Pelzbesatz. Die Dame besaß ähnliche Unterkleidung,  trug darüber aber meist einen langen Rock mit Schleppe. Ein enges Mieder wurde über dem Hemd vorn zusammengebunden und alle trugen sehr gern schicke Gürtel.

Immer schön bedeckt halten!

Im gesamten Mittelalter war es üblich, dass verheiratete Frauen eine Kopfbedeckung trugen. Die Damen bedeckten ihr Haar zum Beispiel mit dem Schapel, einem kronenartigen Kopfreifen. Der hielt ein Kopftuch oder ein Haarnetz, das sogenannte Gebende. Sehr bekannt ist der Hennin – der Hut, der wie eine Eistüte aussieht. Auch die Männer trugen den Schapel. Die praktischste Kopfbedeckung war allerdings die Gugel, eine lange Kapuze mit Kragen.

Helden in Strumpfhosen?

Bei Rittern wie Burgdamen waren lange, unpraktische, schnabelartige Schuhe modern. Der Ritter trug keine Hosen. Er bevorzugte eine Art Strumpfhose, die an den Sohlen mit Leder verstärkt werden konnte und dann auch als Schuh diente. Vor allem Bauern nutzten diese Art Schuhwerk oder trugen geschnitzte Holzpantoffeln. An warmen Sommertagen gingen sie zur Not aber auch barfuß.


Wenn Du auch Fragen hast, dann schreib den Geistern eine Mail an postiundstein@burg-posterstein.de! Wir freuen uns, wenn Du unseren YouTube-Kanal abonnierst.

Kinder können Burg Posterstein im Lockdown digital entdecken

Burg Posterstein mit Burggeistern Posti und Stein

Das Museum Burg Posterstein stellt ein neues digitales Angebot für Familien mit Kindern vor: In der Zeit des Lockdowns kann die Burg und ihre Geschichte im Kinderblog des Museums digital erkundet werden. In Zusammenarbeit mit dem Thüringer Kulturpass gibt es sogar die Möglichkeit, sich für diesen digitalen Besuch einen Stempel im Kulturpass-Heft abzuholen. Dafür müssen kniffelige Rätselfragen gelöst werden.

Burggespenst Posti lässt Kinder hinter die Burgmauern blicken

Auf dem Bildschirm sieht man zunächst nur eine Ansicht der Burg Posterstein. Per Klick auf das Burggespenst Posti aber können Kinder sehen, wie es hinter den Mauern aussieht. Zum Beispiel hinter dem so genannten „Abort-Erker“, der sich an der Außenmauer der Burg befindet. Dabei erfährt man auch gleich, was die Menschen in früheren Zeiten statt Klopapier benutzten und ob ein Ritter in Rüstung überhaupt auf Toilette gehen konnte. – Das sind – völlig berechtigte! – von Kindern gestellte Fragen, die auch in der Familienausstellung „Die Kinderburg“ kurz und knapp erklärt werden. Andere Themen sind für den Schulunterricht relevant. Im Video „Warum heißt das Mittelalter Mittelalter?“ wird die Bezeichnung der Epoche in einfachen Sätzen und lustigen Zeichnungen zusammengefasst.

Zum Kinderburg-Blog

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Um eine der Kulturpass-Fragen zu beantworten, muss man sich das Video zum Mittelalter genauer ansehen.

Seit Jahren können sich Kinder, für ihren Besuch auf Burg Posterstein einen Stempel für ihren „Thüringer Kulturpass“ abholen. Haben sie 10 Stempel gesammelt, gibt es Preise und eine Urkunde. Der Thüringer Kulturpass wird von der Staatskanzlei finanziert und soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche Kultureinrichtungen spielerisch erkunden.

Auf Grund des langen Lockdowns – die Burg Posterstein ist bereits über 100 Tage geschlossen! – ist das derzeit nicht möglich. Deshalb gibt es nun die Möglichkeit, einige Einrichtungen auch digital zu besuchen und dafür einen Stempel zu bekommen. Mit dabei sind neben der Burg Posterstein auch die Wartburg, Kloster Veßra, das Residenzschloss Altenburg und einige andere Thüringer Museen. Um in allen teilnehmenden Museen digital Stempel zu sammeln, braucht man die App Actionbound.

Einen Kulturpass bekommt man über die Mehrfamilienkarte und das LKJ Thüringen sowie die meisten Theater, Museen, Bibliotheken und Jugendherbergen. In der neuen Auflage, die im März gedruckt sein wird, ist Burg Posterstein eine von mehreren Einrichtungen, die für 10 Stempel ein kleines Geschenk zur Verfügung stellen.

18. Tierchen – digitaler Adventskalender

Adventskalender Museum Burg Posterstein - Tür 18

Die Schnecke – Auch die kleinsten Tiere können zur Krippe kommen! Stellvertretend für alle vergessenen Wirbellosen kriecht heute ganz gemütlich eine Schnecke heran. In knalligen Gelb hat sie sich für ihren Auftritt auch richtig hübsch gemacht!

Teile einer von Kindern gestalteten Weihnachtskrippe (Sammlung Museum Burg Posterstein, VI 217 K6/Ri)
Teile einer von Kindern gestalteten Weihnachtskrippe (Sammlung Museum Burg Posterstein, VI 217 K6/Ri)

Diese kleine Schnecke ist Teil einer Figurengruppe mit 42 Einzelstücken. Darunter sind nicht nur so ungewöhnliche Tiere wie die Schnecke, sondern auch Palmen, die Schatten spenden und ein Korb mit frischen Eiern. So ein Krippenbesuch will eben gut geplant sein!

Teile einer von Kindern gestalteten Weihnachtskrippe (Sammlung Museum Burg Posterstein, VI 217 K6/Ri)
Die Heilige Familie mit Ochs und Esel in der von Kindern gestalteten Weihnachtskrippe (Sammlung Museum Burg Posterstein, VI 217 K6/Ri)

Hergestellt wurden diese vielen kleinen Figuren aus Modelliermasse. Sie bilden im wahrsten Sinne des Wortes eine Kinderkrippe, denn sie wurden von Kindern mit viel Liebe zum Detail als Bastelarbeit gestaltet.

Hier geht’s zur digitalen Weihnachtskrippen-Ausstellung.

Burg Posterstein entdecken mit Posti & Stein

Burg Posterstein mit Burggeistern Posti und Stein

Wir, die Burggeister Posti und Stein, wollen dir unsere Burg Posterstein vorstellen! Sie ist schon über 800 Jahre alt und wurde oft umgebaut. In der Zeit der Ritter sah die Burg ganz anders aus als heute.

Klicke einfach auf die Geister-Buttons und entdecke Bilder, Videos und spannende Geschichten in der virtuellen Kinderburg!

Entdecke die Burg Posterstein

Klicke auf Posti – unser Burggespenst will Dir etwas zeigen!

Die Halle der Burg Posterstein

Klicke auf Posti – unser Burggespenst will Dir etwas zeigen!

Der Gerichtsraum der Burg Posterstein

Klicke auf Posti – unser Burggespenst will Dir etwas zeigen!


Lös das Kultur-Rätsel!

Mit dem Thüringer Kulturpass sammelst du Stempel in den von dir besuchten Kultureinrichtungen. Einige Orte – zum Beispiel die Burg Posterstein – kannst du nun auch digital besuchen. Löst du unser Rätsel, bekommst du dafür genauso einen Stempel, als wärst du wirklich vor Ort gewesen.

Ab Montag, 15. Februar 2021, kannst du deine Antworten direkt hier einreichen. Dafür musst du die App Actionbound installieren.

Die Antworten auf unsere Fragen verstecken sich in den interaktiven Bildern auf dieser Seite. Wenn du alles richtig gemacht hast, ergeben die Buchstaben hinter den Antworten am Ende ein geheimes Lösungswort!

Wie wurde Kaiser Friedrich I. Barbarossa, für den Gerhardus von Nubuditz die heutige Burg Posterstein erbaute, noch genannt? Die Antwort entdeckst du auf dem Burgberg!

a) Weißhaar (Le)

b) Grünstrumpf (Id)

c) Rotbart (Zu)

Für was steht das Wort „Renaissance“? Schau dir dafür das Video „Warum heißt das Mittelalter eigentlich Mittelalter?“ an!

a) Zeitalter der schönen Kleider (er)

b) Wiedergeburt der Antike (gb)

c) Erschaffen der Vernunft (ni)

Was wiegt ungefähr so viel wie eine komplette Ritterrüstung? Die Antwort findest du in der Halle unserer Burg!

a) Ein leeres Bücherregal (ch)

b) Zwei oder drei Eimer voll Wasser (ru)

c) Drei volle Milchkartons (tr)

Welche Räume einer Burg waren meistens gut geheizt und schön warm? Die Antwort kannst du im Gerichtszimmer der Burg entdecken!

a) Turmstube und Verlies (ic)

b) Waschstube und Bad (ht)

c) Kemenate und Küche (ec)

Was benutzte ein Ritter als Klopapier? Die Antwort erfährst du am „Heymlich Gemach“ oder hier im Blog!

a) Schafwolle, Blätter und getrocknetes Moos (ke)

b) Zeitungspapier und unwichtige Briefe (ig)

c) Wasser aus dem Wasserhahn und Eiszapfen (ne)

Das richtige Lösungswort ergibt einen Teil der Burg, der für die Burgbewohner sehr wichtig war, aber heute nicht mehr an der Burg Posterstein zu sehen ist.

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Die “Kinderburg” besuchen

Möchtest Du Burg Posterstein und die “Kinderburg”-Ausstellung einmal besuchen, findest Du alle Infos zu Besuch und Anreise auf unserer Website. Wir freuen uns auf Dich!

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#Kinderburg: Spiel das Oster-Memo mit Schaf Wendelin

Schaf Wendelin lädt Dich in den Osterferien zum Memo-Spiel ein!
Findest Du die Paare, die zusammen gehören?

Alle Zeichnungen stammen aus der Feder von M. Huberti – herzlichen Dank dafür!


Osterferien mit dem grünen Schaf Wendelin

Das kleine grüne Schaf Wendelin führt Dich zu Ostern durch die Burg Posterstein – immer auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: Warum gehört das Lamm zum Osterfest? Osterlämmer als Deko, Schafe aus Schokolade und vielleicht sogar als Braten? Hast Du Dich auch schon mal gefragt, warum Lämmer zu Ostern so beliebt sind? Dann löse doch die 5 Aufgaben unseres Osterferien-Quiz:

Warum unser Schaf Wendelin heißt, erfährst du hier:

Von Teil 1 an kommst du automatisch weiter zu Frage 2 bis 5!


Mehr Memo!

Möchtest du noch mehr Memo-Spielen, dann versuch dich doch einmal an unserem komplizierten Mascher-Marchen-Memo, bei dem es darum geht, die Altenburger Bauersfrauen auseinander zu halten:

#Kinderburg Oster-Quiz Teil 5: Schafe fürs Leben – Wer bezahlte mit Ostereiern?

Oster-Quiz Burg Posterstein Teil 5
Oster-Quiz Burg Posterstein Teil 5

Um die Osterzeit sieht man sie ganz oft: Schafe! Ob als Dekofigur, Gebäck oder auf der Wiese in der Natur, Schafe und deren Kinder, die Lämmer, gehören zu Ostern. Aber warum ist das so? Was hat das Lamm überhaupt mit Ostern zu tun?

Unser kleines Schäfchen Wendelin nimmt Dich mit auf eine 5-teilige Entdeckungsreise durch die Burg Posterstein. Gemeinsam finden wir dabei heraus, was Schafe mit Ostern zu tun haben.

Bist Du bereit für die 5. und letzte Aufgabe? (Hier geht es zu Aufgabe 1hier zu Aufgabe 2,  hier zu Aufgabe 3 und hier zu Aufgabe 4)
Dann schau Dir das Video an oder lies Dir den Text durch, dann kannst Du die erste Frage ganz bestimmt lösen!

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Bezahlung frisch vom Huhn

Schaf Wendelin führt Dich am Schluss unserer kleinen Ostertour noch zu den Altenburger Bauern. Die Kleidung, auch Tracht genannt, die Du an der Puppe in der Vitrine gesehen hast, trugen die Bäuerinnen bereits vor mehr als 200 Jahren! Heute ist sie allerdings aus der Mode gekommen und wird nur noch von Vereinen bei Festen in der Region angelegt.

Früher nannte man die Altenburger Bäuerinnen in Tracht „Marche“. Diese Bezeichnung kommt vom Namen Marie. Der Bauer wurde „Malcher“ genannt, was sich vom Namen Melchior ableitet. Marie und Melchior waren die häufigsten Namen unter den Bauern.

Osterferien auf Burg Posterstein - Schaf Wendelin bei den Altenburger Bauern
Schaf Wendelin bei den Altenburger Bauern

Nach der langen Fastenzeit hatten am Ostersonntag sowohl Bauern wie Ritter richtig Hunger! Entsprechend groß war das Osteressen. Milch, Käse und Butter gehörten dazu. Natürlich durfte auch das Osterbrot nicht fehlen! Oft hatte es die Form eines Lammes. Fleisch durfte endlich wieder gegessen werden und genauso das berühmte Osterei! Zur Freude unseres Wendelin hatten die meisten Osterspeisen etwas mit Ei zu tun. Ganze 40 Tage musste man die Eier schließlich aufbewahren, bis sie zu Ostern wieder gegessen werden durften. Damit sie nicht schlecht wurden, kochte man sie oft ab und machte sie so haltbar.

In der Zeit um Ostern war im Mittelalter auch oft die Pacht, eine Abgabe der Bauern an den Burgherren fällig. Damals hieß das aber nicht, dass unbedingt Geld gezahlt werden musste. Naturalien wie Mehl, Korn und Fleisch galten genauso als Pachtgeld wie Münzen. Der Burgherr bekam in dieser Zeit nicht selten Eier als Bezahlung von seinen Bauern. Entsprechend viele konnten zum Essen gereicht werden.


***Oster-Gewinnspiel***

Hast du alle Fragen richtig beantwortet, fällt dir bestimmt auch unsere letzte Frage nicht schwer!

Was war KEINE richtige Antwort in den 5 Teilen unseres Oster-Quizes?

(a) Karpfen blau
(b) 1736
(c) Melchior und Marie
(d) Ärzte
(e) Ostern
(f) Schäfer und Bauern

Schick uns bis 19. April 2020 die Lösung an postiundstein@burg-posterstein.de Stichwort Oster-Gewinnspiel und du kannst in der Verlosung um eine Familien-Clubkarte im Wert von 40 € gewinnen. Damit kannst du die Burg Posterstein zusammen mit deiner Familie ein Jahr lang so oft besuchen wie du magst.

Der Gewinner wird per Zufallsprinzip aus den Einsendern mit der richtigen Lösung gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hast Du alle Fragen richtig beantworten können? Dann gratulieren Dir Schaf Wendelin und die Burggeister Posti und Stein ganz herzlich! Zum Abschied gibt es noch zwei kleine Tipps zum Spielen und Basteln!


Spiele-Tipp: Das Mascher-Marchen-Memo

Die Altenburger Bauerntracht war nicht unbedingt farbenfroh und besonders für die Marchen recht unbequem. Jede trug ein Kopftuch mit Haube, unter denen kein Haar hervorgucken durfte. Dazu kam oft noch ein Brustbrett, das fast bis unters Kinn reichte. Besonders auf Gemälden, wie sie der „Bauernmaler“ Friedrich Mascher vor ungefähr 150 Jahren anfertigte, sehen die Damen daher alle ziemlich gleich aus.

Versuch Dich doch einmal an unserem kleinen Mascher-Marchen-Memo! Kannst Du alle Paare finden? Hier geht’s zum Spiel.


Spiele-Tipp: Das Angelspiel der Burg Posterstein

Fische wurden schon bei den Rittern gern gegessen und sie gelten noch heute als traditionelles Essen an Karfreitag. Schon im Mittelalter wurden auf Burgen Fische gezüchtet oder in Flüssen gefangen. Dabei fiel die Fischerei unter das Recht zur Jagd und war oft den Rittern vorbehalten. Wer für den Burgherrn fischte, wurde allerdings für jedes gefangene Tier belohnt (z.B. mit Korn, Mehl oder einem Anteil am Fisch). Oft wurden Lachse und Karpfen gehalten. Sogar Höhenburgen, wie die Burg Posterstein, besaßen Fischteiche. Diese befanden sich aber oft in den Tälern und in den Dörfern unterhalb der Burgen.

Versuche Dich auch im Angeln! Hier findest Du eine Bastelanleitung für ein ganz einzigartiges Angelspiel.

#Kinderburg Oster-Quiz Teil 4: Schafe fürs Leben – Wie fasteten die Burgherren vor Ostern?

Quiz: Wie fasteten die Burgherren vor Ostern?
Quiz: Wie fasteten die Burgherren vor Ostern?

Um die Osterzeit sieht man sie ganz oft: Schafe! Ob als Dekofigur, Gebäck oder auf der Wiese in der Natur, Schafe und deren Kinder, die Lämmer, gehören zu Ostern. Aber warum ist das so? Was hat das Lamm überhaupt mit Ostern zu tun?

Unser kleines Schäfchen Wendelin nimmt Dich mit auf eine 5-teilige Entdeckungsreise durch die Burg Posterstein. Gemeinsam finden wir dabei heraus, was Schafe mit Ostern zu tun haben.

Bist Du bereit für die 4. Aufgabe? (Hier geht es zu Aufgabe 1hier zu Aufgabe 2 und hier zu Aufgabe 3)
Dann schau Dir das Video an oder lies Dir den Text durch, dann kannst Du die erste Frage ganz bestimmt lösen!

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Osterzeit – Essenszeit?

Wir sind nun im Gerichtszimmer der Burg Posterstein angekommen. Hier wurde allerdings nicht gegessen, sondern Recht und Ordnung gesprochen! Oft wurde in diesem Raum über Erbschaften und Vormundschaften, also über die Fürsorge für ein Kind oder einen Erwachsenen, verhandelt. Und natürlich war auch die Einhaltung der Dorfordnung wichtig! Wer sich nicht an die Verordnungen hielt, musste meist Strafen zahlen oder sogar ein paar Tage im Verlies der Burg unter dem großen Burgturm verbringen. Allerdings wurde hier auch über schwere Verbrechen verhandelt. Das kam zum Glück aber nur selten vor.

Schaf Wendelin möchte Dir viel lieber vom Essen erzählen! Denn auch das unterlag zu Ostern strengen Regeln. Vor einem so wichtigen Fest sollten schon zu Zeiten der Ritter alle Christen fasten. Fasten heißt, dass man auf bestimmte Lebensmittel, Getränke oder Tätigkeiten verzichtet. Vor Ostern sogar 40 Tage lang! Deshalb nennt man diese vorösterliche Fastenzeit „Quadragesima“, was auf Latein „40“ bedeutet.

Schaf Wendelin im Gerichtsraum der Burg – natürlich kommt Wendelin nicht auf den Teller!

Die Ritter im Mittelalter hielten sich streng an diese Regeln. Ab „Aschermittwoch“, dem Tag nach Fasching waren Fleisch, Wein, Eier und Käse bis Ostersonntag verboten! Nur Kinder, schwangere Frauen, Alte und Kranke mussten sich nicht daran halten. Allerdings galt Fisch bei den Rittern nicht als Fleisch. Und so kam das schmackhafte Tier vor allem am Karfreitag auf den Tisch. Aber auch an jedem anderen Freitag sollten Christen kein Fleisch essen. Mit diesem Verzicht wollten sie dem Tod Christi am Kreuz gedenken.

Am Ostersonntag war die Fastenzeit zu Ende! Nach 40 Tagen konnte nun endlich wieder ordentlich gegessen und getrunken werden. Sehr zum Unmut unseres kleinen Wendelins kam da wahrscheinlich auch oft Lammbraten auf den Tisch. Aber keine Sorge! Schaf Wendelin wird nicht auf dem Teller enden.


Spiele-Tipp: Das Mascher-Marchen-Memo

Die Altenburger Bauerntracht war nicht unbedingt farbenfroh und besonders für die Marchen recht unbequem. Jede trug ein Kopftuch mit Haube, unter denen kein Haar hervorgucken durfte. Dazu kam oft noch ein Brustbrett, das fast bis unters Kinn reichte. Besonders auf Gemälden, wie sie der „Bauernmaler“ Friedrich Mascher vor ungefähr 150 Jahren anfertigte, sehen die Damen daher alle ziemlich gleich aus.

Versuch Dich doch einmal an unserem kleinen Mascher-Marchen-Memo! Kannst Du alle Paare finden? Hier geht’s zum Spiel.


Spiele-Tipp: Das Angelspiel der Burg Posterstein

Fische wurden schon bei den Rittern gern gegessen und sie gelten noch heute als traditionelles Essen an Karfreitag. Schon im Mittelalter wurden auf Burgen Fische gezüchtet oder in Flüssen gefangen. Dabei fiel die Fischerei unter das Recht zur Jagd und war oft den Rittern vorbehalten. Wer für den Burgherrn fischte, wurde allerdings für jedes gefangene Tier belohnt (z.B. mit Korn, Mehl oder einem Anteil am Fisch). Oft wurden Lachse und Karpfen gehalten. Sogar Höhenburgen, wie die Burg Posterstein, besaßen Fischteiche. Diese befanden sich aber oft in den Tälern und in den Dörfern unterhalb der Burgen.

Versuche Dich auch im Angeln! Hier findest Du eine Bastelanleitung für ein ganz einzigartiges Angelspiel.

#Kinderburg Oster-Quiz Teil 2: Schafe fürs Leben – Welches ist das wichtigste christliche Fest?

Um die Osterzeit sieht man sie ganz oft: Schafe! Ob als Dekofigur, Gebäck oder auf der Wiese in der Natur, Schafe und deren Kinder, die Lämmer, gehören zu Ostern. Aber warum ist das so? Was hat das Lamm überhaupt mit Ostern zu tun?

Unser kleines Schäfchen Wendelin nimmt Dich mit auf eine 5-teilige Entdeckungsreise durch die Burg Posterstein. Gemeinsam finden wir dabei heraus, was Schafe mit Ostern zu tun haben.

Bist Du bereit für die 2. Aufgabe? (Hier geht es zu Aufgabe 1) Dann schau Dir das Video an oder lies Dir den Text durch, dann kannst Du die erste Frage ganz bestimmt lösen!

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Wohin ging ein Ritter zu Ostern?

Wie Du schon jetzt sehen kannst: Ostern hat viel mit Kirche und christlichem Glauben zu tun. Deshalb nimmt Dich Schaf Wendelin als nächstes mit in die alte Kapelle, dem früheren Raum für Gottesdienste der Bewohner der Burg Posterstein. Heute zeigt das Museum hier oft Ausstellungen über Geschichte oder Kunst. Vor ungefähr 400 Jahren betete hier aber der Burgherr. Besonders schön ist die sogenannte „Kassettendecke“ über dem alten Altarbereich des Raumes. Die Decke heißt so, weil sie in viele kleine Kästen (Kassetten) unterteilt ist. Früher war sie einmal blau angestrichen und sah aus, wie ein Himmel.

Schaf Wendelin vor der Kassettendecke in der Galerie der Burg Posterstein.

Tatsächlich ist Ostern das wichtigste Fest im Christentum. Noch wichtiger als Weihnachten. Und das war schon zu Zeiten der Ritter so. Denn an diesem Fest wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Jesus Christus ist für die Christen der Sohn Gottes. Zu Weihnachten feiern viele Menschen in der Welt seine Geburt. An Ostern gedenken sie seinem Tod und seiner Auferstehung.

Ostern ist ein ziemlich gefühlvolles Fest für Christen. Man könnte sagen, dass die Stimmung zweigeteilt ist. Ein wichtiger Tag ist „Gründonnerstag“. Das hat aber nichts mit der Farbe grün zu tun, sondern kommt vom alten Wort „grienen“, was so viel heißt wie weinen. An dem Tag trafen sich Jesus und seine Jünger zum letzten gemeinsamen Abendmahl. Danach wurde Jesus verhaftet und zum Tod am Kreuz verurteilt.
Am „Karfreitag“ starb Jesus schließlich am Kreuz. Das „Kar“ im Karfreitag oder der Karwoche vor Ostern steht dabei für das Wort „Trauer“.

In den Namen “Gründonnerstag” und “Karfreitag” stecken alte Worte für Weinen und Trauer.
(Bild: Ausschnitt aus der “Postersteiner Kreuzigung”, einer Kopie nach Lucas Cranach d. Ä. , die in der Kirche Posterstein hängt. Das Original befindet sich in der Sammlung der Kunstsammlung Gera,)

Am Ostersonntag wird aus der ganzen Trauer schließlich Freude. Jesus ist von den Toten auferstanden. Dieses Ereignis wird mit Gottesdiensten und oft mit einem großen Festessen gefeiert. Schon die Ritter gingen an diesem Tag in die Kirche, um die Auferstehung ihres Herrn Jesus Christus zu feiern.

Die Postersteiner Burgherren mussten für Gottesdienste lange Zeit bis in den Nachbarort Nöbdenitz laufen oder reiten. Erst vor ungefähr 450 Jahren ließ der Ritter Tham von Pflugk eine Kirche in Posterstein bauen. Für das tägliche Gebet war der Weg nach Nöbdenitz oft zu weit. Dafür nutzten die Burgbewohner dann ihre kleine Kapelle.


Spiele-Tipp: Das Mascher-Marchen-Memo

Die Altenburger Bauerntracht war nicht unbedingt farbenfroh und besonders für die Marchen recht unbequem. Jede trug ein Kopftuch mit Haube, unter denen kein Haar hervorgucken durfte. Dazu kam oft noch ein Brustbrett, das fast bis unters Kinn reichte. Besonders auf Gemälden, wie sie der „Bauernmaler“ Friedrich Mascher vor ungefähr 150 Jahren anfertigte, sehen die Damen daher alle ziemlich gleich aus.

Versuch Dich doch einmal an unserem kleinen Mascher-Marchen-Memo! Kannst Du alle Paare finden? Hier geht’s zum Spiel.

Spiele-Tipp: Das Angelspiel der Burg Posterstein

Fische wurden schon bei den Rittern gern gegessen und sie gelten noch heute als traditionelles Essen an Karfreitag. Schon im Mittelalter wurden auf Burgen Fische gezüchtet oder in Flüssen gefangen. Dabei fiel die Fischerei unter das Recht zur Jagd und war oft den Rittern vorbehalten. Wer für den Burgherrn fischte, wurde allerdings für jedes gefangene Tier belohnt (z.B. mit Korn, Mehl oder einem Anteil am Fisch). Oft wurden Lachse und Karpfen gehalten. Sogar Höhenburgen, wie die Burg Posterstein, besaßen Fischteiche. Diese befanden sich aber oft in den Tälern und in den Dörfern unterhalb der Burgen.

Versuche Dich auch im Angeln! Hier findest Du eine Bastelanleitung für ein ganz einzigartiges Angelspiel.

#Kinderburg Bastelanleitung: Osterkarten zum Ausmalen

Liebe Menschen, die Du zu Ostern nicht persönlich treffen kannst, freuen sich vielleicht über einen Oster-Gruß von Dir. Osterkarten haben eine lange Tradition – vermutlich gibt es ihn bereits seit über 100 Jahren. Die Postesteiner Burggeister Posti und Stein haben euch Osterkarten zum Ausmalen vorbereitet. Das geht so:

So könnte Deine Oster-Karte aussehen
  1. Ladet euch die Vorlagen herunter und druckt sie (am besten auf Karton) aus:
    Vorlage herunterladen
  2. Schneidet das Blatt in der Mitte, an der gestrichelten Linie durch. Dann habt ihr zwei Osterkarten.
  3. Knickt jede Karte genau in der Mitte. Dann kann man sie aufklappen und auf die Innenseite einen Gruß schreiben.
  4. Malt das Motiv bunt aus.
  5. Verschickt die Karte per Post an jemanden, den ihr grüßen wollt. – Oder fotografiert sie und schickt sie per Mail oder WhatsApp 😉

Posti und Stein haben Probe gebastelt – so könnten Deine Karte aussehen! Wenn Du Lust hast, schick uns ein Foto von Deiner Oster-Karte an postiundstein@burg-posterstein.de 🙂


Haben auch Ritter Post verschickt?

Kinderburg - Wie haben Ritter Post verschickt?

Nachrichten zu verschicken war im Mittelalter ziemlich schwierig. Oft dauerte es sehr lange, bis Nachrichten überbracht werden konnten. Einen Brief einfach in den Briefkasten werfen ging leider nicht. 

Deshalb hat Jule aus Buxtehude uns gefragt, wie Ritter Post verschickt haben. Hier beantworten wir diese Frage.