Weihnachtskrippen

Ochse, Esel, Schaf und Kamel – Tiere in Weihnachtskrippen

Die digitale Weihnachtskrippenausstellung des Museums Burg Posterstein

Erstmals kommt die traditionelle Weihnachtskrippen-Ausstellung des Museums Burg Posterstein zu den Besuchern nach Hause. Denn die beliebte Ausstellung findet in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie rein digital statt.

Eröffnung: Sonntag, 29. November 2020, 10 Uhr

Am ersten Advent – 29. November 2020, 10 Uhr – eröffnet Kuratorin Franziska Engemann die digitale Ausstellung mit einer kurzen Einführung auf YouTube.

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Die digitale Ausstellung auf einen Blick

Jedes Jahr in der Adventszeit zeigt das Museum unter wechselndem thematischem Schwerpunkt einen Teil seiner umfangreichen Krippensammlung, die über 500 Einzelteile umfasst. In diesem Jahr geht es um die Tiere in den Krippen und die Geschichten, die sich dahinter verbergen. Die digitale Ausstellung erzählt Hintergründe zur Weihnachtsgeschichte, der Sammlung und den Sammlungsstücken. Jeden Tag steht ein anderes Krippen-Tier im Mittelpunkt des zugehörigen digitalen Adventskalenders und jeden Sonntag gibt es ein Teil unserer DIY-Weihnachtskrippe zum Download.

Im Laufe der Adventszeit wächst unsere Ausstellung kontinuierlich weiter, sodass es immer etwas Neues zu entdecken gibt.

Button mit Link zur Krippensammlung des Museums Burg Posterstein
Button mit Link zu Texten zu Weihnachtsbräuchen aus aller Welt
Button mit Link zum digitalen Adventskalender

Jeden Tag ein neues Tierchen: Der digitale Adventskalender zur Ausstellung

An dieser Stelle stellen wir jeden Tag ein anderes Tier und damit eine andere Krippe aus unserer Weihnachtskrippen-Sammlung vor. Nach und nach wird die Liste länger!


Eine Burg Posterstein-Krippe für zu Hause!

Jeden Advents-Sonntag gibt es hier neue Teile unserer Burg Posterstein-Weihnachtskrippe zum Download – samt Bastel-Anleitung. So entsteht nach und nach eine ganz individuelle Papierkrippe für Zuhause.

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Burg Posterstein-Papierkrippe Teil 1 herunterladen

Der erste Teil der Druckvorlage umfasst den Hintergrund und die Krippe.

Burg Posterstein-Papierkrippe Teil 2 herunterladen

Der zweite Teil der Druckvorlage besteht aus der Heiligen Familie, Engel und Stern.

Burg Posterstein-Papierkrippe Teil 3 herunterladen

Der dritte Teil der Druckvorlage besteht aus Hirte, Hund, Esel, Ochse und Schafen.

Burg Posterstein-Papierkrippe Teil 4 herunterladen

Der vierte Teil der Druckvorlage besteht aus den Drei Heiligen Königen und ihren Reittieren – in unserem Fall Pferd, Elefant und Kamel.

Burg Posterstein Papierkrippe Teil 1
Jeden Adventssonntag gibt es weitere Teile unserer Burg Posterstein-Papierkrippe zum Herunterladen.

Mehr über die lange Tradition der Papierkrippen erfahren Sie hier.


Die Krippensammlung im Museum Burg Posterstein

Die heilige Familie als Bestandteil einer zwölfteiligen Figurengruppe aus Gips (Sammlung Museum Burg Posterstein).
Die heilige Familie als Bestandteil einer zwölfteiligen Figurengruppe aus Gips (Sammlung Museum Burg Posterstein).

Jedes Jahr in der Adventszeit erobern Weihnachtskrippen aus aller Welt die Burg Posterstein. Die umfangreiche Sammlung mit rund 500 Einzelteilen entstand durch die Schenkung zweier Privatsammlungen und eigene Ankäufe. Jedes Jahr zeigt das Museum eine Auswahl davon mit wechselndem thematischen Schwerpunkt.

Die Sammler Jürgen P. und Carolin Riewe aus Hannover stifteten dem Museum Burg Posterstein 1994 ihre Krippensammlung, die die ganze Vielfalt der Darstellung der Geburt Christi in über 340 Exponaten zeigt. 2013 bekam diese Sammlung Zuwachs durch eine weitere Krippensammlung – abermals gestiftet von einer Sammlerin aus Hannover. Darüber hinaus erhielt das Museum im Laufe der Jahre Einzelstücke als Leihgabe oder Schenkung von Bürgern und kaufte selbst Krippen und Weihnachtsschmuck an.

Krippe in einer Walnussschale (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Krippe in einer Walnussschale (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Die Postersteiner Sammlung vereint Krippen aus Israel und farbenfrohe Exemplare der Indios aus Südamerika, Holzkrippen aus dem Bayrischen oder dem traditionsreichen Erzgebirge sowie tschechische oder österreichische Strohkrippen. Afrikanische Holzkrippen treffen auf deutsche Zinnkrippen, das Retablo auf die Nussschale und die peruanische Keramikkrippe auf die polnischen Tragekrippe.

Zur Sammlung gehören auch eine Bibliothek und ein volkskundliches Archiv zum Thema.

Der Sammler Jürgen P. Riewe

Noch bevor die Exposition 1994 das erste Mal gezeigt wurde, hatte sich der Sammler Jürgen P. Riewe, angeregt durch persönliche Begegnungen, entschlossen, seine Sammlung dem Museum Burg Posterstein zu stiften. Diese Entscheidung ist nicht nur getragen von besonderen Erinnerungen an ihren Lebensabschnitt im Altenburger Land, sondern beinhaltet das Bekenntnis zur Verantwortung des Sammlers, seine Sammlung in der Gesamtheit auch nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen. Jürgen P. Riewe starb im Oktober 2007.

Weihnachtskrippen  „zum mitnehmen“:

Deckblatt Katalog Weihnachtskrippen Sammlung Burg Posterstein

Weihnachtskrippen – Sammlung Riewe.
Museum Burg Posterstein, 1995
(Preis: 2,50 Euro)

Unsere Publikation fasst die wichtigsten Exponate zusammen und kann im Museum bzw. über Bestellung per E-Mail erworben werden.

Die Krippensammlung in Zahlen:
  • über 500 Weihnachtskrippen
  • über 170 Bücher über Volkskundliches zum Thema „Weihnachten“
  • rund 1.500 Stichworte von A (Aberglauben) bis Z (Zwölften) mit Volkskundlichem zum Thema „Weihnachten“
  • Begriffserklärungen, Quellenangaben, Zeitungsausschnitte, Fotos und sonstige Informationen


Von Adventszeit bis Dreikönigstag: Weihnachtliche Bräuche

Mit der Christianisierung Mitteleuropas im Laufe des Mittelalters wurde das Weihnachtsfest, die Geburt Jesu Christi, eines der wichtigsten Feste des Kirchenjahres. Weihnachten dauert von der Adventszeit (ab Sonntag nach dem Totensonntag, welcher der letzte Tag des Kirchenjahres ist) bis zum 6. Januar (Dreikönigstag).

In diesem interaktiven Buch haben wir einige Infos und kleine Quizfragen zu weihnachtlichen Bräuchen zusammengestellt:


Weihnachten weltweit: Geschichte und Traditionen

Weihnachtskrippen – ein historischer Exkurs

Darstellung von Christi Geburt in einer Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein).
Darstellung von Christi Geburt in einer Krippe (VI 451, Sammlung Museum Burg Posterstein).

Die Krippe wurde im Laufe der Geschichte zur plastischen Darstellung der Geburtsszene von Bethlehem. Es wird vermutet, dass die Verehrung der Krippe zugleich mit Teilen der Krippe aus Bethlehem vom Morgenland nach Rom kam.

Das Wort Krippe ist eine Vokabel, die ganze Bibliotheken füllt. Das westgermanische Wort ging ins italienische „Greppia“ und französische „créche“ und von da ins englische „cratch“ über. Der Bedeutung „Futtertrog aus Holz“ ging die ältere für den „Futtertrog aus Flechtwerk“ voraus. Daraus erklärt sich das Wort „krebe“ – Korb.

Kaiser Konstantin führte Weihnachten ein

Nach Einführung des Weihnachtsfestes um 313 nach Christus unter Kaiser Konstantin dem Großen wurde das Fest der Geburt Christi auf den 25. Dezember gelegt und entwickelte sich so zu einem selbständigen Fest der Christen. An diesem Tag feierte die römisch-heidnische Religion jener Zeit das Fest der unbesiegten Sonnengottheit – Sol invictus. Die christlich-römische Weihnacht trat zu dieser in Gegensatz. Um das Jahr 400 fand dieses neue Fest der römischen Kirche auch im Morgenland Aufnahme und Verbreitung.

Im Zentrum mittelalterlicher Weihnachtsspiele

Im Jahre 354 nach Christus ließ Bischof Liborius in Rom eine Basilika mit einer Krippenkapelle errichten. In den Weihnachtsspielen des Mittelalters stand die Krippe im Mittelpunkt. Den Kirchenraum verließ sie wohl erst 1223 zur Feier des Heiligen Franziskus von Assisi im Wald von Greccio.

Mit Beginn des Barock stellten die Kirchen in Bayern bereits prunkvolle Krippen auf, an denen das Volk Opfergaben niederlegte. Im 16. und 17. Jahrhundert eroberte sie sich den bayrischen Hof und bald auch die Weihnachtsstuben der Bürger.

Bayerische Zinnkrippe aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein.
Bayerische Zinnkrippe aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein.

„Schädliche Kinderbelustigung“?

Das 17. und 18. Jahrhundert sah die Hochblüte der Krippenkunst. Gegen den Brauch, Krippen aufzustellen, vermochte auch die Aufklärung nichts auszurichten, als sie ihn im Jahre 1803 als „schädliche Kinderbelustigung“ verurteilte. Ein Verbot der Krippenaufstellung in den Kirchen von 1792 musste nach dem Volkswillen bereits 1804 widerrufen werden. Heimlich aufgestellte Krippen in den Bürgerhäusern waren längst fester Brauch.

Auch heute noch ist die Krippendarstellung fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Die Vielfalt der Krippen in Form, Farbe und Material lässt sich nicht einmal erahnen.


Erzgebirgische Weihnacht

Handwerk mit Tradition

Nussknacker (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Nussknacker (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Im Erzgebirge prägte der Erzbergbau nicht nur Landschaft und Architektur, sondern auch die geistige Haltung und das Selbstverständnis der Gebirgler. Technologische und gestalterische Findigkeit sind Wesenszüge der erzgebirgischen Spielzeugmacherei.

Seit dem 18. Jahrhundert hielt die Holzdrechselei Einzug in das figürliche Schaffen der Seiffener Region. Mit der an sich recht einfachen „Dockenform“ wurde in technologisch-gestalterischer Hinsicht die Serienproduktion möglich. Die Dockenform zeichnet nur wenige wesentliche Körperformen nach und wird nur durch das An- und Einleimen von gesägten und geschnitzten Teilen differenziert.

Auch die Grundform des weltberühmten Seiffener Nußknackers wird an der Drechselbank hergestellt. Die Urformen des erzgebirgischen Nußknackers sind „Wachsoldat“, „Förster“ und „Polizist“. Der „König Nussknacker“ gelangte 1851 in Heinrich Hoffmanns Erzählung „König Nußknacker und der arme Reinhold“ zur Darstellung. So wurde er gleichsam zum Märchenkönig.

Einen für das Erzgebirge neuen Formencharakter weisen die „Grünhainicher Engel“ der Firma Wendt & Kühn auf. Als solche zu bezeichnen sind nicht nur die bekannten kleinen Engelchen mit ihren grünen Flügeln, die als Markenzeichen elf weiße Punkte aufweisen.
Der Schwibbogen gehört seit 250 Jahren zur Weihnacht im Erzgebirge. Seine Heimat ist die Bergstadt Johanngeorgenstadt, wo der Bergschmied Johann Teller 1726 den ersten schmiedeeisernen Schwibbogen angefertigt haben soll.

Vorläufer der Weihnachtspyramide existieren bereits seit dem 16. Jahrhundert in Form von zum Teil mit Lichtquellen versehenen Aufbauten oder Gestellen, die in ihrer Grundform einer Pyramide entsprechen. Die Drehpyramide ist eine Schöpfung der bergmännischen Kultur des Erzgebirges im 18. Jahrhundert. Diese Schaupyramiden wurden aber nicht warmluftbetrieben, sondern Kurbel- oder Federantriebe sorgten für Beweglichkeit. Seit 1809 lassen sich Pyramiden in der Seiffener Region nachweisen und zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann man mit der serienmäßigen Produktion.


Weihnachten in Böhmen

Böhmische Weihnachtsbräuche: Mit dem Nikolaus beginnt die Weihnachtszeit

Weihnachtskrippenberg aus Böhmen aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein
Weihnachtskrippenberg aus Böhmen aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein

Die böhmische Weihnachtszeit verbindet verschiedene traditionelle Bräuche mit christlichen Feiertagen. Bis zum Heiligenabend wird streng gefastet, danach wartet ein umfangreiches Mahl mit neun verschiedenen Speisen. Bekannt ist Böhmen für seine vielseitigen Weihnachtskrippen aus unterschiedlichsten Materialien.

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Krippenszene aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Krippenszene aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Viele traditionelle böhmische Bräuche knüpfen sich an Heirat und zukünftiges Glück.

Zum Andreastag (30. November) klopften unverheiratete Mädchen beispielsweise mitternachts ans Hühnerhaus. Wenn daraufhin der Hahn krähte, stand eine Hochzeit ins Haus.

Mädchen mit Hühnern - Figur aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Mädchen mit Hühnern – Figur aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Am Barbaratag (4. Dezember) stellten junge Mädchen abgeschnittene Zweige ins Wasser. Blühten sie genau an Heiligabend, versprach auch dieses Zeichen eine baldige Hochzeit.

Den 6. Dezember, Tag des heiligen Nikolaus, feierte man in Böhmen im Mittelalter und auch noch im 18. Jahrhundert sehr ausschweifend. Es gab Maskenzüge mit Nikoläusen, Teufeln und Engeln. Diese Tradition änderte sich, sodass Nikolaus, Teufel und Engel die privaten Haushalte aufsuchten. Für brave Kinder, die ein Gebet sprachen, gab es Hutzelbrot, Äpfel, Nüsse und Pfefferkuchen.

Bis zum 24. Dezember ging die vorweihnachtliche Fastenzeit. Erst mit dem Aufgang der ersten Sterne wurde das Fasten durch das gemeinsamen Abend-essen beendet. Wer es schaffte, das Fasten am Heiligen Abend nicht vorzeitig zu brechen, der konnte am Abend, so die Legende, ein „Goldenes Schweinchen“ die Wand entlang huschen sehen.

Frau mit frischen Backwaren und Kind - Figuren aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Frau mit frischen Backwaren und Kind – Figuren aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)

9 – eine magische Zahl

Der Tradition nach werden an Heiligabend neun Gerichte gereicht, weil die Neun als magische Zahl gilt. Stollen, Brot, Knoblauch und Zwiebeln dürfen dabei nicht fehlen. Am Heiligen Abend beschenkt man sich und singt gemeinsam Weihnachtslieder. Viele Bräuche dienen an diesem Tag dazu, die Zukunft vorherzusagen: Beim Bleigießen deutet die Form, die das Blei annimmt, auf kommende Ereignisse hin. Wirft man mit dem Rücken zur Tür einen Schuh über die Schulter, dann kündigt eine zur Tür geneigte Spitze eine Hochzeit an, liegt der Schuh andersherum, kann eine Trauerfeier anstehen. Als Unglückszeichen gelten, wenn eine hohle Nuss geknackt wurde oder das Kerngehäuse eines geteilten Apfels im Inneren anstelle eines Sternchens ein Kreuz zeigte. Die Bräuche und Sitten waren in Böhmen von Region zu Region unterschiedlich. Doch der Abend endet stets mit dem Gang zur Mitternachtsmesse.

Der erste Weihnachtsfeiertag gilt als Familientag und es wird nicht gearbeitet. Festlich gekleidet besucht man die Messe. Am zweiten Feiertag, dem Stephanstag, empfängt man Besuch. Man zog auch mit kleinen Weihnachtskrippen von Haus zu Haus, sang Weihnachtslieder und bestaunte die neuen Figuren der mitgebrachten Krippen.

Frau mit Kehrbesen aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Figur aus einer böhmischen Maisstroh-Krippe (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Traditionelle Reinigung an Silvester

Silvester wird das Haus traditionell gereinigt. Alles Überflüssige wird auf den Dachboden geschafft, verbrannt oder entsorgt. Auch Körper und Seele widmet man Aufmerksamkeit. Nach altem Brauch besucht man die Nachmittagsmesse. Schwarz gekleidete Frauen zogen in manchen Gegenden durchs Dorf und reinigten Fußböden, Öfen und Schornsteine. Beliebte Gerichte zum Jahreswechsel waren Linsen, Erbsen oder Hirse. Ihre runde Form symbolisierte das Geld und ihr Verzehr sollte sicherstellen, dass auch im nächsten Jahr genug davon ins Haus kam und die Familie gut versorgt war.

Böhmische Papierkrippen – historisch und modern

Böhmische Papierkrippe nach einer Vorlage von Mikoláš Aleš, 1902 (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Die Erfolgsgeschichte der böhmischen Papierkrippen begann bereits im 17. Jahrhundert. Handbemalte Figuren aus Papier oder Karton fanden in Ton- oder Holzkrippen vor allem als Hintergrundfiguren und als Kulisse Verwendung. Seit dem 18. Jahrhundert wurden auch reine Papierkrippen gefertigt und aufgestellt.

Schon im 17. Jahrhundert nutzte man Krippenfiguren aus Papier und Karton als Hintergrund für traditionelle Holz-, Ton- und Porzellankrippen, wo sie als Kulisse oder als Übergang zwischen der dargestellten Landschaft und dem Himmel dienten. Seit dem 18. Jahrhundert wurden auch reine Papierkrippen gefertigt und aufgestellt.

Ähnlich wie bei einer Theaterkulisse erhält die dargestellte Szenerie ihre Tiefenwirkung durch die Staffelung in Vordergrund, Hauptgeschehen und Hintergrund. Dem entsprechend wurden die Figuren vom Künstler angelegt und drapiert. Ähnlich verhält es sich bei Klappkrippen aus Papier. In diesem Fall wurden die Figuren allerdings nicht einzeln ausgeschnitten, sondern aus einem Bogen gefertigt.

Papierkrippen: Vom Einzelstück zur Vervielfältigung

Das Interesse an Papierkrippen und die daraus resultierende Nachfrage, besonders aus adeligen und bürgerlichen Kreisen, wurde so groß, dass kaum noch Einzelexemplare hergestellt werden konnten, sondern einmal entworfene Motive in Heimarbeit vielfach kopiert werden mussten. Die Erfindung der Lithographie ermöglichte es, Krippenbögen in hoher Stückzahl zu drucken und zu verarbeiten.

Papierkrippen waren besonders in Böhmen, Mähren und Schlesien beliebt, allerdings sind auch Exemplare aus Deutschland, Spanien, Italien oder Kroatien bekannt. Sie erfreuen sich in Böhmen auch heute noch großer Beliebtheit. Auf Christkindlmärkten kann man noch auf einzelne Exemplare stoßen und in Polen und Tschechien entwickelten sich ganze Herstellungszentren für Papierkrippen, die sich auch heute noch behaupten können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele der verlegten Bögen nicht nur historische Krippenszenen wiedergeben, sondern auch Motive bekannter tschechischer Illustratoren zeigen. Für die Herstellung der Papierkrippen in der Postersteiner Sammlung sorgte mit Liebe zum Detail Dieter Fallgatter, langjähriges Mitglied des Museumsvereins Burg Posterstein, der sich auch privat für Papierkrippen interessiert.

Moderne Papierkrippen: Bekannte tschechische Künstler entwarfen Papierkrippen

Papierkrippen sind in Tschechien auch heute noch beliebt. Nicht nur die historischen Krippen werden vervielfältigt, sondern auch neue Entwürfe bekannter tschechischer Illustratoren sind erhältlich.

Böhmische Papierkrippe nach einer Vorlage von Mikoláš Aleš, 1902 (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Böhmische Papierkrippe nach einer Vorlage von Mikoláš Aleš, 1902 (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Böhmische Papierkrippe nach Mikolás Aleš

Die von Mikolás Aleš geschaffene Krippe aus dem Jahr 1902 zeigt ein Stadtpanorama, das sich am Stadtbild Prags orientiert. Im Mittelpunkt steht die Heilige Familie im Stall, umgeben von Ochs und Esel, Gänsen, Enten und einem betenden Hirten mit seinen Schafen. Die Heiligen Drei Könige bringen ihre Gaben. Diese klassische Szene wird von den Figuren und der Kulisse im Hintergrund in die „moderne“ Zeit getragen. Vor der Silhouette des Hradschin, den Türmen der Prager Burg, tummelt sich das Stadtleben. Die Figuren sind im Geiste des Jugendstils gestaltet und treten in verschiedensten Trachten auf. Der Nachtwächter steht neben dem Müller, der Schornsteinfeger trägt seine Leiter über den Platz. Musiker, Burschen, Bürger und Adlige bilden die Kulisse.

Mikoláš Aleš (1852–1913)

Mikoláš Aleš war Maler und Illustrator und gilt als einer der bedeutendsten böhmischen Künstler des 19. Jahrhunderts. Er wurde 1852 in Mirotice geboren und starb 1913 in Prag. Nach seinem Studium an der Prager Kunstakademie verdiente er sich seinen Unterhalt durch eine Lehrtätigkeit in privaten Häusern und durch die Fertigung kleiner Bilder und Illustrationen. 1876 nahm Aleš an einer Demonstration gegen Professor Alfred Woltmann teil, der die Existenz einer unabhängigen tschechischen Kunst in seinen Schriften ablehnte. Aleš wurde verhaftet, für einige Tage ins Gefängnis gebracht und der Kunstakademie verwiesen. Dennoch gewann er gemeinsam mit František Ženíšek (1849–1916) die Ausschreibung für die Gestaltung des Foyers im Prager Nationaltheater. Bekannt ist er durch seine vielen Illustrationen in verschiedenen Zeitschriften und Büchern. Sein bekanntestes Werk schuf er für „Jirásek’s Staré pověsti české“, ein Buch über alte Tschechische Legenden. Besonderen Ruhm erlangte Aleš schließlich durch seine großen, meist vom Jugendstil gesprägten Fresken, unter anderem am Rott Haus in Prag.

Böhmische Papierkrippe nach Filip Subrt, 1903/04

Papierkrippen sind nicht nur kleine Kunstwerke aus der Hand bekannter Illustratoren und Künstler. In manchen Fällen kopieren sie bekannte und beliebte Weihnachtsszenen, die plastisch aus Holz, Porzellan oder Ton gefertigt wurden. Damit dokumentieren sie nicht nur den zeitgenössischen Geschmack, sondern können auch verloren gegangene Krippen für die Nachwelt bewahren.

Böhmische Papierkrippe nach einer Vorlage von Filip Subrt, 1903/04 (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Böhmische Papierkrippe nach einer Vorlage von Filip Subrt, 1903/04 (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Einen solchen Fall verdeutlicht die böhmische Papierkrippe nach Filip Subrt. Inspiriert durch die Aleš-Krippe von 1902 schnitzte der Künstler eine hölzerne Darstellung des Stalls in Betlehem. Die Figuren galten als zart, mit friedlichem Gesicht und trugen traditionell böhmische, ländliche Kleidung. Die originale Holzkrippe wurde 2011 gestohlen und konnte bis heute nicht wieder gefunden werden. Ein Privatmann hatte das Stück vor dem Raum jedoch dokumentiert. Aus dieser Vorlage entstand schließlich dieser Papierkrippenbogen.

Die Papierkrippe Ladův Český Betlém nach Josef Lada (Sammlung Museum Burg Posterstein)
Die Papierkrippe Ladův Český Betlém nach Josef Lada (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Ladův Český Betlém nach Josef Lada

Diese von Josef Lada illustrierte Papierkrippe transportiert die überlieferte Krippenszene zu Betlehem in ein verschneites Dorf in Böhmen. Entsprechend reisen die drei heiligen Könige auch nicht zu Pferd oder Kamel, sondern erscheinen mit Pferdeschlitten und im Wintermantel. Maria ist nicht traditionell in Schleier und lange Gewänder gehüllt, sondern trägt ein geblümtes Kopftuch und eine Felljacke. Der Verkündigungsengel spielt Posaune, die Musikanten stimmen ein und die „Gute Mähr“ wird vom Postboten per Telegramm überbracht. Lada entwarf die Krippe in seinem gewohnt heiteren, karikativen und comichaft anmutendem Stil, den er auch in seinen bekanntesten Illustrationen zu den Abenteuern „des braven Soldaten Schwejk“ an den Tag legte.

Josef Lada (1887–1957)

Josef Lada wurde 1887 in Hrusice geboren und starb 1957 in Prag. Er ist einer der bekanntesten tschechischen Künstler seiner Zeit. In seinem Schaffen als Maler, Illustrator, Karikaturist und Schriftsteller, gilt er als Gründer des tschechischen Comics und des sogenannten „modernen tschechischen Märchens“. Sein Werk umfasst um die 15.000 farbige und schwarz-weiße Illustrationen sowie 500 frei gestaltete Bilder. Er arbeitete für verschiedene, meist karikaturistische Zeitschriften und schuf eine Vielzahl von Entwürfen für Theaterbühnen und Kostüme, unter anderem für das Nationaltheater in Prag. Seine wohl bekanntesten Schöpfungen sind die Illustrationen um das Werk von Jaroslav Hašek „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ sowie die Zeichnungen zu den Büchern über „Kater Mikesch“ (O kocouru Mikešovi). Letztes wurde in der Übersetzung von Otfried Preußler 1963 in Deutschland sogar mit dem Jugendbuchpreis ausgezeichnet.


Weihnachten in Südamerika

Aus der Geschichte: Die Eroberung Südamerikas

Die südamerikanische Kultur spiegelt sich noch heute in den Weihnachtskrippen wieder. (Sammlung Museum Burg Posterstein)

Im 15. und 16. Jahrhundert entdeckten die Europäer Südamerika nicht nur, sie eroberten die dortigen Gebiete. Zur Zeit der spanischen Eroberung (Conquista genannt) existierten eine Reihe von Hochkulturen – darunter die Azteken und Maya in Zentralamerika (Mexiko und Guatemala) und die Inka (Peru, Ekuador und Bolivien).

Diese Kulturen hatten eine hochentwickelte Zivilisation hervorgebracht.
Im 16. Jahrhundert befanden sich vor allem die Azteken und Inka auf dem Höhepunkt ihrer Macht.

Christianisierung der Ureinwohner

Mit dem Eintreffen der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert begann eine systematische Eroberungspolitik, die mit der gewaltsamen Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung einherging. Gleichzeitig setzte man die Christianisierung der Ureinwohner durch spanische Missionsorden gewaltsam um. Die „Rettung der Seelen“ rechtfertigte die gewaltsame Eroberung. Durch die Missionsarbeit der Kirche gelang es der spanischen Krone ihren Machtbereich auf Südamerika auszudehnen und zu festigen.

Die indigene Bevölkerung ließ ihre alten Religionen und einheimischen Bräuche in das Christentum einfließen. Teilweise täuschten sie die Spanier, indem sie ihre Götter weiterhin anbeteten, ihnen jetzt jedoch christliche Namen und Symbole gaben. Die Missionare beeindruckten die Einheimischen durch die besondere Festlichkeit ihrer christlichen Zeremonien, prächtige Kleidung und Musik. Sie hielten regelmäßig aufwendige Prozessionen ab und verwendeten bei den Messen schöne Gewänder und kostbare Ornamente.

Schon kurz nach der Eroberung setzte ein Bauboom ein, dem eine immer reichhaltigere Kirchenausstattung folgte. Diese wurde zunächst von europäischen, dann aber zunehmend von einheimischen Künstlern angefertigt, die ihre eigenen lokalen Stile einfließen ließen.

Die Eroberung Mexikos

Nachdem sie die größten Inseln der Antillen besetzt hatten, drangen die Spanier von Kuba und Panama ausgehend ins amerikanische Festland ein. Der Feldherr Hernán Cortés (1485–1547) folgte dabei Gerüchten über das reiche Volk der Mexica, wie sich die Azteken selbst nannten. Mit elf Schiffen und rund 550 Soldaten nahm er von Kuba aus Kurs auf das mexikanische Festland. Dass ihm die Eroberung des bedeutenden Aztekenreichs überhaupt gelang, lag auch an der Unterstützung durch andere, von den Azteken unterdrückte einheimische Stämme. Tausende Kämpfer dieser indianischen Hilfstruppen fielen in den blutigen Auseinandersetzungen, während Hernán Cortés am Ende als Sieger hervorging.

Die Eroberung Perus

Schon während der Eroberung Panamas 1513 kursierten unter den Spaniern Gerüchte von einem gebirgigen Land voller Gold und Silber – die Legende um das „Goldland Peru“ war geboren. Nach einigen vergeblichen Expeditionen gelang dem Abenteurer Francisco Pizarro (um 1476–1541) mit Segen des Kaisers Karl V. ab 1531 die Eroberung des berühmten Inka-Reiches. Auch er erhielt dabei Unterstützung durch einheimische Völker wie die Cañaris. Nachdem die Spanier den mächtigen Inka-Herrscher Atahualpa 1533 hinrichten lassen hatten, begann das riesige Inka-Reich auseinanderzubrechen. Es dauerte aber noch bis in die 1570er Jahre bis sich die Inka den Spaniern völlig ergaben.

Quellen:
Freie Universität Berlin: Die Kirche in der Kolonialzeit,
Eroberung Mexikos, Eroberung Perus
Deutschlandfunk: Hernán Cortés‘ Aufbruch zur Eroberung des Aztekenreiches

Krippen aus Peru und Mexiko

Südamerikanische Weihnachtskrippe (Retablo) aus der Sammlung von Burg Posterstein
Südamerikanische Weihnachtskrippe (Retablo) aus der Sammlung von Burg Posterstein

Viele südamerikanische Krippen fallen bereits auf Grund ihrer Farbenpracht ins Auge. Die Motive, Farben und Materialien sind eng mit der Kultur und Geschichte des Kontinents verknüpft. Hier stellen wir Krippen aus Peru und Mexiko näher vor. 

Farbenfroh und vielfältig: Weihnachtskrippen aus Peru

Die peruanischen Retablos (retablo=Altar) sind tragbare Klappkrippen, deren Geschichte schon auf die Zeit der christlichen Missionierung auf dem südamerikanischen Kontinent zurückgeht. Denn Tragaltäre gab es schon im frühen Mittelalter und sie waren ein beliebtes Utensil der christlichen Missionare, um den Einheimischen den neuen Glauben zu veranschaulichen.

Schon Ende des 18. Jahrhunderts sind in Peru regionale Abwandlungen dieser Klappaltäre bekannt: das „Sanmarkos“ aus dem Raum Ayacucho ist ein Holzkasten, gefüllt mit bis zu vierzig Figuren aus Gips und Kartoffelpaste. Die im Sanmarkos dargestellten katholischen Heiligen sind Schutzpatrone von ausschließlich europäischem Nutzvieh, das damals die Landwirtschaft dominierte.

In den 1840er Jahren führte der Kontakt der Altarkünstler aus Ayacucho mit Malern und Kunstsammlern aus Lima, Vertreter des Indigenismus, zu Veränderungen in der Produktion des Sanmarkos. Auf Anregung der Indigenisten rücken verstärkt Alltagsszenen in den Mittelpunkt der Schreine. Man sieht Handwerker und Indiofrauen in ihrer typischen Tracht. Obwohl die kirchliche Funktion an Bedeutung verlor, nennt man die Kästen noch immer Retablos. Seither entwickelten sich eine Vielzahl neuer Designs, Formate und Themen. Es gibt Retablos in Streichholzschachteln, aus Gips, Eierschale oder Kürbis.

In den 1980er Jahren, als die terroristischen Aktivitäten des Sendero Luminoso Ayacucho vom Rest des Landes isolierten, kamen die Retablos sogar als Kommunikationsmedium mit der Außenwelt zum Einsatz. Die Darstellungen spiegelten die sozialen Konflikte wider.

Peruanische Weihnachtskrippe, Krippensammlung, Museum Burg Posterstein
Peruanische Weihnachtskrippe, Krippensammlung, Museum Burg Posterstein

Peruanische Keramikkrippen

Auch in erdigen Farbtönen gehaltene Keramikkrippen haben in Peru Tradition. Sie werden noch heute in Familienwerkstätten in verschiedenen Teilen des Landes gefertigt. Die detailreich von Hand bemalten Figuren tragen bunte Ponchos und Wollmützen. An der Krippe eines indigenen Jesuskindes können statt Ochs‘ und Esel auch Alpakas und Lamas stehen.

In Peru wird die Krippe – genannt „El Nacimiento“ – schon Wochen vor dem Weihnachtsfest mit der gesamten Familie aufgebaut. Nach altem Brauch wird die kleine Jesusfigur jedoch erst am Heiligabend um Mitternacht dazu gelegt.

Mexikanische Krippen

Die mexikanische Weihnachtskrippentradition reicht zurück bis in die Zeit der spanischen Kolonisierung und christlichen Missionierung. Auch in Mexiko fügt man das Jesuskind traditionell erst in der Heiligen Nacht in die bereits in der Adventszeit aufgestellte Krippe ein. Die Krippenszenen können für europäische Augen ungewöhnliche Details enthalten wie Kaktuspflanzen und für uns exotische Tiere. Traditionelle Krippenfiguren bestehen aus Keramik oder Gips, aber es gibt Krippen in allen Formen, Größen und Ausführungen. Zur Postersteiner Sammlung gehört auch eine mexikanische Strohkrippe.

Quellen:
Freie Universität Berlin: Retablo Ayacuchano, Sanmarkos

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